Der SV Hölzlebruck, der FC Bräunlingen und die SG Kirchen-Hausen liefern sich am letzten Spieltag ein Fernduell um den Ligaverbleib. Trotz vier Siegen in Serie hat der SVH die schlechteste Ausgangsposition.
BEZIRKSLIGA
Der letzte Spieltag steht im Zeichen einer zentralen Frage: Wer muss weiterhin um den Klassenerhalt zittern? Es könnte den SV Hölzlebruck, den FC Bräunlingen oder gar die SG Kirchen-Hausen noch treffen. Im Fernduell kämpft das Trio am Samstag ab 16 Uhr um den direkten Ligaerhalt.
Eigentlich war vor einigen Wochen fast schon alles klar. Der FC Bad Dürrheim und SV TuS Immendingen standen früh als Absteiger fest. Der Drittletzte SV Hölzlebruck schien ebenfalls weg vom Fenster zu sein, doch Schritt für Schritt konnten die Neustädter die berühmten Streichhölzer als Hoffnungsfunken ziehen.
SV Hölzlebruck (14./29 Punkte/-15 Tore)
Mit fünf Spielen ohne Niederlage und vier Siegen in Serie, unter anderem gegen Pokalsieger Möhringen (3:1) und Meister Pfaffenweiler (2:1), hat der HSV eine fulminante Aufholjagd gestartet.
Bei einer Niederlage geht das Daumendrücken weiter: Steigt der FV Möhringen in der Aufstiegsrunde gegen den TSV Aach-Linz in die Landesliga auf, würde sogar der 14. Platz zum Klassenerhalt reichen.
FC Bräunlingen (13./32/-20)
Der FCB kann sich mit einem Remis oder einem Sieg bei Absteiger Immendingen direkt retten. Allerdings haben die Bregstädter sechsmal in Serie nicht gewonnen und nur einen Sieg (gegen Bad Dürrheim) aus den letzten neun Partien geholt. Immendingen ist indes seit drei Partien unbesiegt und daher nicht zu unterschätzen.
SG Kirchen-Hausen (12./32/-5)
Im Derby beim Pokalsieger Möhringen wartet eine schwere Hürde. Mit einem Remis wäre der Aufsteiger sicher durch. Bei einer Niederlage kommt es darauf an, ob Bräunlingen punktet oder Hölzlebruck das Torverhältnis nicht noch überholt.