Ein wertvolles 0:0 bringt die Eintracht Neukirch-Gütenbach vom TuS Bonndorf mit. Der Gastgeber macht daheim den Sack nicht zu – und damit nicht den Klassenerhalt fix.
Bezirksliga: „Der Punkt war absolut verdient und für uns wichtig, durch das 5:4 vom SV Geisingen fehlen uns zwei Zähler. Es bleibt weiter interessant. Die Rechnerei geht weiter“, zeigt Trainer Luca Crudo auf.
„Wir leben noch, es ist aber noch deutlich schwieriger geworden. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und möglichst noch sechs Punkte holen. Die Spannung müssen wir hochhalten. Wir glauben auf jeden Fall an den Klassenerhalt. Es kommt eben auf alle Konstellationen an. Zur Not heißt es noch zwei Wochen warten, bis Furtwangen die Relegation gespielt hat.“
Bis zu 1000 Zuschauer
Im letzten Heimspiel gegen den Tabellenletzten VfB Villingen steigt zugleich das Neukircher Sportfest, welches vier Tage lang dauert. „Da geht sicherlich die Post ab“, rechnet der Eintracht-Trainer mit bis 1000 Besuchern.
Indes muss der Vizemeister FC 07 Furtwangen weiterhin warten, auf wen er in der Relegation trifft. Am Bodensee ist der SV Deggenhausertal Meister und – wie der FC Gutmadingen – Direktaufsteiger in die Landesliga. Dahinter balgen sich drei bis vier Mannschaften um den Relegationsrang. Der TSV Aach-Linz (51) verlor daheim gegen Verfolger SC Markdorf (49) mit 3:4 in einem verrückten Spiel. Hintergrund: Der 3:3-Ausgleich fiel in der 90., der Markdorfer Siegtreffer in der 95. Minute.
Aach-Linz verspielte seit dem 21. Spieltag – als die Linzgauer noch Tabellenführer waren – den Titel und nun womöglich die Relegation mit nur zwei Siegen aus sieben Begegnungen.
Nicht nutzten konnte die letzte Steilvorlage der SC Reichenau/R.-Waldsiedlung (49), der beim abstiegsbedrohten Türk SV Konstanz 1:2 verlor. Eine Minichance hat bei fünf Zählern Rückstand sogar noch der Fünfte SG Orsingen-Nenzingen (46), der pikanterweise am letzten Spieltag in Aach-Linz spielt. Furtwangen wird wohl bis zum 13. Juni um 17 Uhr warten müssen, bis der Herausforderer endgültig feststeht.