Warum der FV Tennenbronn am letzten Spieltag Geschichte schreiben kann. Im Kampf um den Klassenerhalt gibt es sogar ein Direktduell in Hölzlebruck.
Die Bezirksliga vor dem letzten Spieltag am Samstag: Der SV Aasen steht als Meister fest. Mit dem FC Bräunlingen und der SG Kirchen-Hausen sind zwei Absteiger fix. Gesucht werden noch der Vizemeister und die potenziellen Absteiger Nummer 3 und 4.
Wer wird Vizemeister?
Der FC Furtwangen (2./60) gastiert beim Tabellenfünften FC Löffingen – der FV Tennenbronn (3./59) erwartet die SG Kirchen-Hausen.
Die Tennenbronner könnten Geschichte schreiben: Nach sieben Punkten Rückstand vor den letzten drei Spieltagen wäre dies die größte Aufholjagd um den zweiten Rang seit Einführung der Relegationsspiele vor über 30 Jahren. Die FVT-Trainer Sebastian von Au/Stefan Schanz bleiben aber gelassen: „Wir schauen, was noch geht und machen unsere Hausaufgaben. Das 3:0 gegen Furtwangen und das 3:1 in Hinterzarten öffneten uns nochmals die Tür. Da haben wir eine sehr gute Teamleistung gezeigt.“
Der Relegationsgegner für den Schwarzwald-Vizemeister ist in der Bezirksliga Bodensee noch nicht ermittelt. Nach 33. Spieltagen steht aktuell der FC Öhningen-Gaienhofen (74 Punkte) vor dem TSV Aach-Linz (73). Meister wurde der SV Denkingen.
Der Kampf um den Klassenerhalt
Wer wird Absteiger Nummer drei oder vier in der Bezirksliga Schwarzwald. Da feststeht, dass die DJK Donaueschingen nur in der Landesliga bleibt wenn der FC Pfaffenweiler in die Verbandsliga aufsteigt, verringert dies die Absteigerzahl im Idealfall in der Bezirksliga um einen Club. Eine weitere Klassenerhalt-Feier könnte es geben, sollte zudem der Bezirksliga-Vizemeister in die Landesliga aufsteigen. Zittern müssen daher noch drei Mannschaften: SV Hölzlebruck (14./28/-29), DJK Villingen (13./30/-14) sowie SG Riedöschingen/Hondingen (12./31/-13). Nur eines dieser drei Teams kann am kommenden Samstagabend schon ganz sicher sein.
Ausgerechnet am letzten Spieltag treffen der SV Hölzlebruck und die SG Riedöschingen/Hondingen direkt aufeinander. Die DJK Villingen spielt beim Schlusslicht FC Bräunlingen.
Je nach Spielausgang könnten am Ende drei Teams mit 31 Zählern punktgleich dastehen und das Torverhältnis müsste die Entscheidung über die Platzierungen herangenommen werden.
Riedöschingens Trainer Fabio Berrer bringt es auf den Punkt: „Wir haben es in der eigenen Hand und wollen unser Spiel gewinnen. Aber es wird eine schwere Aufgabe.“