Nico Nesch (SV Eutingen) klärt vor Gündringens Ansou Drame per Grätsche. Foto: Andreas Wagner

Während der Spitzenreiter aus Ergenzingen am 16. Spieltag der Bezirksliga einen Kantersieg feierte, ist auch Gechingen wieder zurück in der Spur. Kurios: Die Sulzer gingen deutlich in Altburg unter.

Bezirksliga SV Mitteltal-Obertal – TuS Ergenzingen 1:7 (0:4). Ein Doppelschlag in den ersten zehn Minuten (5./7.) und ein weiterer kurz vor der Pause (42./44.), die Begegnung war schon beim Seitenwechsel so gut wie entschieden. Der Torhunger des Spitzenreiters war jedoch noch nicht gestillt. Mit drei weiteren Treffern (55./56./84.) zogen die Gäste auf 7:0 davon. Kurz vor Schluss gelang dem Team des völlig unterlegenen Gastgebers der Ehrentreffer (89.). Nico Gulde überzeugte mit drei Treffern. SG Felldorf/Bierlingen – SG Vöhringen 2:1 (1:0). Die Gäste machten zu Beginn der Partie Druck, den Führungstreffer erzielten jedoch die Hausherren (35.), die nach dem Seitenwechsel das zweite Tor (53.) nachlegen konnten. „Danach ist es etwas holprig geworden, aber wir haben alles wegverteidigt“, war Spielertrainer Ümit Dagistan zufrieden. Nach einer Roten Karte (69.) für die SG Felldorf/Bierlingen profitierte die SG Vöhringen von der personellen Überzahl und kam noch auf 1:2 (77.) heran.

 

Nicht zu stoppen

SV Baiersbronn – SV Marschalkenzimmern 6:0 (3:0). „Der Keeper der Gäste wird heute Nacht wahrscheinlich von Rico Finkbeiner träumen“, so der O-Ton im Live-Ticker. Der Baiersbronner Spieler war nicht zu stoppen und mit fünf Treffern maßgeblich am Sieg seiner Mannschaft beteiligt. Bei konsequenterer Chancenverwertung wäre an diesem Nachmittag sogar ein zweistelliges Resultat möglich gewesen. Torhüter Marcel Ebner war bester Gästespieler. SF Gechingen – SV Gütlingen 4:1 (1:1). Eine Woche nach der ersten Saisonpleite sind die Gechinger in die Erfolgsspur zurückgekehrt. So richtig gerecht wurde der ehemalige Landesligist seiner Favoritenrolle allerdings erst im zweiten Spielabschnitt. Nach dem 1:1 zur Pause erzielte Jose Falcon-Lores unmittelbar nach dem Seitenwechsel das 2:1. Andreas Kiwranogluo machte mit zwei weiteren Treffern, darunter ein verwandelter Strafstoß, den Sack für den Tabellenzweiten endgültig zu.

Schnell gelaufen

Grün-Weiß Ottenbronn – Spvgg Freudenstadt 0:4 (0:2). Den ersten Gegentreffer nach knapp 20 Minuten hatten die Ottenbronner noch gut weggesteckt, doch die Gäste aus Freudenstadt erhöhten in der bis dahin ausgeglichenen Partie kurz vor der Pause auf 2:0 (44.) und unmittelbar nach dem Seitenwechsel auf 3:0 (46.). Damit war das Ding für den Tabellendritten, der einen sehr guten Tag erwischt und das Ergebnis etwas später sogar auf 4:0 ausbauen konnte, gelaufen.

SV Alpirsbach-Rötenbach – SV Althengstett 0:2 (0:0). Thomas Kalmbach, Trainer der Platzherren: „Wir hatten vier bis fünf hochkarätige Chancen, aber diese nicht genutzt.“ Ein individueller Fehler der Alpirsbacher führte unmittelbar nach der Pause zum 1:0 der Gäste, erzielt von Niklas Woller. In einer Begegnung zweier Teams auf Augenhöhe machte Elvis Behramaj eine Viertelstunde vor Schluss mit dem zweiten Treffer der Althengstetter alles klar.

Unnötig schwer getan

SV Eutingen – SV Gündringen 5:2 (1:0). Sieben Treffer, ein klarer Heimsieg, so haben sich die Eutinger Fans den Auftritt ihrer Mannschaft gegen den Tabellenvorletzten vorgestellt. „Insgesamt gesehen war es ein verdienter Sieg, aber wir haben es uns unnötig schwer gemacht“, kommentierte Patrick Sautter, Abteilungsleiter der Eutinger, den Spielverlauf und vor allem den zwischenzeitlichen 2:3-Anschlusstreffer der Gündringer, erzielt von Phillip Balukcic zehn Minuten vor Spielende. „Das war ein klasse Schuss.“

1. FC Altburg – VfR Sulz 5:0 (3:0). „Die Sulzer hatten mehr Ballbesitz, aber wir sind defensiv sehr kompakt gestanden – und wir waren gnadenlos effektiv“, beschreibt FCA-Spielleiter Alexander Schröder die erste halbe Stunde, in der Silas Roller zwischen der 9. und 20. Minute einen Dreierpack schnürte. Der Pfosten verhinderte vor der Pause einen vierten Altburger Treffer. Spätestens mit dem 4:0 von Jan Hölzle (75.) war die Begegnung gelaufen. Savino Marotta setzte wenig später mit einem verwandelten Strafstoß (80.) noch einen drauf.