Für den SV Baiersbronn wird das Heimspiel am Samstag in der Bezirksliga Nordschwarzwald gegen Spitzenreiter SV Gültlingen eine echte Bewährungsprobe.
Am Samstag ab 15.30 Uhr steht in der Fußball-Bezirksliga Nordschwarzwald für den SV Gültlingen mit dem Gastspiel in Baiersbronn eine echte Bewährungsprobe an. Durch den 3:1-Erfolg gegen den SV Eutingen übernahmen die Gültlinger den ersten Tabellenplatz wieder vom SV Wittendorf, der sich mit 1:2 dem SV Baiersbronn geschlagen geben musste und seine dritte Saisonniederlage kassierte.
Eben jene Baiersbronner, bei denen angesichts von fünf Siegen und vier Niederlagen in dieser Saison noch ziemlich die Konstanz fehlt, sind die nächsten Gegner des Spitzenreiters, der keine guten Erinnerungen an das letzte Gastspiel im Nordschwarzwald hat. Anfang Juni diesen Jahres musste sich der SVG in einem mitreißenden Spiel mit 4:5 geschlagen geben. Vor allem im ersten Durchgang ging es hoch her, da beim Stand von 3:3 die Seiten gewechselt wurden. Jannik Wurster und Fabio Weimer brachten mit ihren Treffern die Baiersbronner mit 5:3 in Front. Mehr als das 4:5 in der Nachspielzeit durch Justin Göppert gelang Gültlingen nicht mehr.
Mit dem Rücken zur Wand
Bereits am Freitagabend ab 19.30 kreuzen die TSF Dornhan und der SV Althengstett die Klingen. Während der Gastgeber angesichts von nur fünf Punkten aus neun Spielen bereits mit dem Rücken zur Wand steht, hat sich der SV Althengstett mit dem 5:2 gegen die SG Ahldorf/Mühlen/Dettensee auf den zehnten Tabellenplatz nach vorne gearbeitet.
Am Samstag ab 15.30 Uhr findet der Kellerkracher zwischen der SG Ahldorf/Mühlen/Dettensee und dem TSV Möttlingen statt. Das erste Aufeinandertreffen dieser beiden Teams überhaupt. „Zum Gegner kann ich nichts sagen, der ist eine Überraschungstüte für uns, weil wir ihn nicht kennen. Allerdings rechnen wir uns Chancen aus und fahren mit einem selbstbewussten Gefühl nach Mühlen“, meint Möttlingens Abteilungsleiter Simon Walz, dessen Team nach sieben Anfangsniederlagen den VfL Nagold II mit 2:1 schlug und auch beim 1:1 gegen die SG Dornstetten punktete. „Wir haben eine gute Mannschaft beisammen, die spielerisch mithalten kann und das Zeug hat auch in der Bezirksliga zu bestehen. Das Problem ist bisher, dass wir unsere Chancen nicht nutzen und sehr viele Ausfälle hatten, was bei unserem kleinen Kader ein Problem ist, aber so langsam geht der Krankenstand zurück“, führt Walz, der als Saisonziel den Klassenerhalt nennt, fort. Auf Spieler aus der Reserve musste deshalb zurückgegriffen werden, die sich mitunter schwer taten. „Zwischen Bezirksliga und B-Klasse klafft schon eine qualitativ große Lücke“, findet der Abteilungsleiter des Aufsteigers. „Vier Langzeitverletzte haben wir aber weiterhin, zudem kehren zwei Spieler erst gerade wieder aus einer Verletzung zurück“, erörtert Walz.
VfL Nagold II hofft auf Sieg
Die anderen fünf Begegnungen des 10. Spieltages finden jeweils am Sonntag ab 15 Uhr statt. Mit dem 2:1-Erfolg gegen die SG Oberreichenbach/Würzbach im Gepäck hofft der VfL Nagold II auf Zählbares beim schweren Spiel gegen den 1. FC Altburg II.
Auch bei Grün-Weiß Ottenbronn läuft es längst noch nicht rund. Denkbar schlechte Voraussetzungen, um gegen die Torfabrik vom VfR Sulz bestehen zu können.
Die SF Gechingen könnten bei einem Erfolg mit mindestens zwei Treffern Unterschied am nächsten Duellanten SV Wittendorf, der momentan den zweiten Tabellenplatz einnimmt, vorbeiziehen.
Weiterhin alles möglich
Nach knapp einem Drittel der Saison hat die Rangliste schon längst Konturen angenommen, da es aber sehr ausgeglichen ausgeht, wird im Mittelfeldduell zwischen der SG Felldorf/Bierlingen und dem SV Eutingen sicherlich kein Zentimeter Boden verschenkt werden, denn gerade nach oben ist angesichts von jeweils von fünf Zählern Rückstand auf den Primus SV Gültlingen für beide Teams weiterhin alles möglich.
Die SG Dornstetten baut zu Hause gegen die SG Oberreichenbach/Würzbach wiederum auf ihre sehr gute Defensivarbeit. Erst elf Gegentore mussten hingenommen werden, gemeinsam mit Gültlingen hinter dem 1. FC Altburg mit acht die zweitwenigsten, allerdings macht es auch die Hintermannschaft des nächsten Gegners SG Oberreichenbach/Würzbach angesichts von 15 Gegentreffern meistens mehr als ordentlich.