Der SV Wittendorf (schwarze Trikots) will sich in der Tabelle auf keinen Fall von Althengstett überholen lassen. Foto: Andreas Wagner

Zu einer Premiere kommt es in der Bezirksliga am Sonntag um 14.30 Uhr in Althengstett, wenn die Gastgeber erstmals gegen den SV Wittendorf spielen.

„Althengstett ist punktemäßig nicht weit von uns entfernt, wir kennen diesen Gegner nicht und lassen uns überraschen“, geht Wittendorfs Spielertrainer Marco Sumser auf die Begegnung ein.

 

„Das wird ein harter Gegner für uns werden“, meint Althengstetts Kommandogeber Daniel Sajko, der beim jüngsten torlosen Remis gegen den SG Felldorf-Bierlingen selbst zum 14. Mal auf dem Spielberichtsbogen als Auswechselspieler stand, aber nicht zum Einsatz kam.

Das sagt Daniel Sajko vor der Partie

„Personell schwankt es bei uns momentan von Woche zu Woche stark, beim 2:1 zuvor gegen den SV Gültlingen hatte ich sechs Akteure auf der Bank. Im Vergleich zur Vorwoche wird allerdings der ein oder andere Verletzte zurückkehren und nach der Winterpause kommen ein, zwei Langzeitverletzte zurück, so dass wir wieder einen schönen Kader haben werden“, so Sajko, dessen Team sich momentan mit sieben Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter SV Baiersbronn und sieben Zählern Vorsprung auf den 13. der Rangliste FV Grün-Weiß Ottenbronn auf dem neunten Tabellenplatz befindet.

So ist die Marschrichtung des SVA

„Wir wollen unbedingt in die erste Tabellenhälfte kommen, allerdings befinden sich auch hinter uns noch starke Teams“, gibt Sajko die Marschrichtung vor. „Ich schaue positiv in die Zukunft. In den letzten drei Spielen waren wir mit einer Ausbeute von sieben Punkten sehr gut drauf und haben uns wieder gefangen, der Trend ist positiv“, meint Sajko.

„Wir sind immer besser eingespielt , stehen hinten wieder kompakter und werden bissiger und griffiger“, benennt Sajko die Verbesserungen gegenüber dem Saisonstart. „Unsere größte Stärke ist die Mentalität. Wie wir mit doppelter Unterzahl gegen Gültlingen in der 88. Minuet noch das Siegtor schießen, war schon beeindruckend, zudem ist die Mannschaft fit und schwer auszurechnen, weil wir nicht den einen Torjäger haben. Verbessern müssen wir uns hingegen in der Chancenverwertung. Gegen Felldorf haben wir keines unser vier Hochkaräter genutzt“, ergänzt Sajko.

Das ist der Stand beim SV Wittendorf

Inkonstant präsentierte sich zuletzt der SV Wittendorf. Nach dem 4:1-Erfolg gegen den SV Gültlingen gab es ein 1:5 gegen den VfR Sulz und vor zwei Wochen ein 2:2 gegen die SG Felldorf-Bierlingen.

„Das 1:5 gegen Sulz war ein Dämpfer, da waren wir nicht gut drauf, spielten allerdings auch unter der Woche, was uns nicht liegt“, sagt Wittendorfs Sumser, dessen Team sich auf dem sechsten Tabellenplatz mit fünf Punkten Rückstand auf Baiersbronn befindet.

So lautet Marco Sumsers Zwischenfazit

„Unsere bisherige Saison verläuft durchwachsen, wir haben uns mehr erhofft, hatten allerdings auch Pech mit Verletzungen und Krankheiten und mitunter nicht so eine gute Trainingsbeteiligung“, zieht Sumser ein Zwischenfazit.

Zu den Langzeitausfällen Nico Schillinger und Erik Seeger hat sich der unter einem Außenmeniskusanriss leidende Tilmann Schmid hinzugesellt. „Das ist ein herber Ausfall für uns. Wir müssen schauen, ob wir diesen kompensieren können“, erörtert Sumser.

„Mit Ball haben wir im Verlauf der Saison deutlich abgebaut und müssen diesbezüglich wieder zulegen. Gegen den Ball haben wir zwischenzeitlich die Grundtugenden verloren, was zuletzt wieder besser wurde“, analysiert Sumser.

„Ich rechne damit, dass bis zum Schluss drei, vier oder vielleicht sogar fünf Mannschaften um die Meisterschaft kämpfen werden und zu diesen möchten wir gehören. Den VfR Sulz, den 1. FC Altburg und den SV Baiersbronn sehe ich diesbezüglich als die härtesten Konkurrenten ein“, blickt Sumser voraus.

Am Freitag kann der Zweitplatzierte SF Gechingen bereits mit einem Unentschieden gegen das Kellerkind TSF Dornhan vorläufig die Tabellenspitze in der Bezirksliga erobern, allerdings könnten die Baiersbronner zwei Tage später mit einem Sieg im Schlager gegen den 1. FC Altburg zurückschlagen.

Die Tormaschine des VfR Sulz war in der Vorwoche im wahrsten Sinne des Wortes wegen der Absage des Gastspiels bei der SG Dornstetten auf Eis gelegt, doch gegen die SG Ahldorf-Mühlen-Dettensee soll wieder das ein oder andere Mal geknipst werden.

FV Grün-Weiß Ottenbronn steht unter Druck

Der FV Grün-Weiß Ottenbronn steht bei seinem Heimspiel gegen den SV Eutingen unter erheblichem Druck. In Oberreichenbach treffen zwei Sorgenkinder aufeinander. Die gastgebende SG verlor drei der letzten vier Spiele und ging zuletzt mit 2:9 in Baiersbronn unter.

Gegner SV Gültlingen musste sich viermal hintereinander dem jeweiligen Duellanten beugen. Das Schlusslicht TSV Möttlingen steht zuhause gegen die SG Felldorf-Bierlingen vor einer immens schweren Aufgabe. Als Tabellenvorletzter geht der VfL Nagold in das extrem wichtige Heimspiel gegen den Zwölftplatzierten SG Dornstetten, der fünf seiner 13 Saisonspiele gewann.