Es stehen noch sechs Spieltage aus, und der Meisterschaftskampf bleibt hochspannend. Am Wochenende kommt es zum direkten Duell zwischen dem Tabellenführer und dem Verfolger.
Es stehen noch sechs Spieltage aus, und die Meisterschaft bleibt weiterhin spannend. Am Sonntag treffen der Erste und der Zweite aufeinander.
Der VfR Sulz empfängt die SF Gechingen. Aktuell trennen die beiden Teams fünf Punkte. Doch bevor es zum Big Match kommt, haben die beiden noch einen Spieltag am Donnerstag zu bestreiten.
Die Sulzer treffen auswärts auf den Grün-Weiß Ottenbronn. Am vergangenen Sonntag konnte der Tabellenachte die Gechinger mit 2:0 bezwingen. „Das wird mit Sicherheit kein einfaches Spiel. Ich habe sie noch gut in Erinnerung, das Hinspiel haben wir knapp 1:0 gewonnen. Wir müssen uns alles abverlangen, um dort zu punkten – sie können auch starke Gegner schlagen“, kommentiert Sulz-Coach Philipp Rumpel den nächsten Gegner.
Keine Zeit für Regeneration
Vier Tage später erwartet die Sulzer das Topspiel gegen Gechingen. Im Hinspiel konnten die SF den VfR mit 7:0 schlagen. „Natürlich wollen wir die Pleite im Hinspiel wieder gut machen. Aber Gechingen ist eine absolute Topmannschaft“, lobt Rumpel die SF aus Gechingen. Zwischen den beiden Partien gibt es für die Sulzer keine große Pause, um sich zu regenerieren. Für Rumpel ist das keine große Sache, da dies alle Teams gleichermaßen betrifft.
Personell sieht es für den VfR gut aus. Der Sulzer Trainer bestätigt uns, dass der Kader vollständig sein wird. Über das Thema Meisterschaft möchte Rumpel noch nicht sprechen: „Es ist noch zu früh. Klar, wenn wir beide Spiele gewinnen, würde es gut aussehen, aber wir haben nicht die Pflicht, Meister zu werden. Man muss dazu sagen, dass wir noch einige schwierige Spiele haben. Wir müssen beispielsweise noch nach Wittendorf.“
Gegen den SV Wittendorfmuss Gechingen am Donnerstag auswärts ran. Der SVW ist Tabellenvierter und hat am vergangenen Wochenende den SV Baiersbronn mit 4:2 besiegt.„Die Wittendorfer haben eine durchwachsene Saison, sind aber in einzelnen Partien sehr gefährlich.“, hat Gechinges Coach Jens Kusterer lobende Wort für den kommenden Gegner.
Er betont, wie wichtig es ihm und seinen Jungs sei, die 2:0 Pleite gegen Grün-Weiß Ottenbronn wiedergutzumachen. „Das war keine gute Leistung von uns.“ Kusterer hat erst im Winter übernommen, war also beim 7:0- Erfolg der Gechinger im Hinspiel gegen Sulz nicht auf der Trainerbank. „Ich habe viel von diesem Spiel gehört, aber es ist utopisch zu denken, dieses Ergebnis könne sich am Sonntag wiederholen“, sagt der Gechinger.
Der 1. FC Altburg lauert
Es sind noch sechs Spiele zu gehen, es geht also in die heiße Phase dieser Bezirksliga-Saison. „Nach diesen beiden Spieltagen muss der Abstand zu Sulz weniger als fünf Punkte sein, ansonsten wird es schwer. Danach geht es gegen vier Abstiegskandidaten. Das darf man aber auch nicht auf die leichte Schulter nehmen“, analysiert der Gechinger.
Der 1. FC Altburg lauert auf Platz drei mit sieben Punkten Rückstand auf die Kusterer-Elf. „Wenn wir diese sieben Punkte noch hergeben, dann sind wir selbst schuld.“ Personell sieht die Lage bei den SF gut aus. Denn außer ein paar Ausfälle und Fragezeichen ist der Kader fast komplett. „Auch wenn ich sagen muss, dass diese ganzen englischen Wochen den Jungs schon zu schaffen machen“, so Kusterer über den Spielplan.