Gültlingen bejubelt Torschütze Justin Göppert. Foto: Kraushaar

Damit hatte beim FV Grün-Weiß Ottenbronn und beim SV Gültlingen niemand gerechnet. Warum es bei Gültlingen noch nicht rund läuft, erklärt der Trainer.

4:4 stand es am Ende in Ottenbronn. Für den FV Grün-Weiß ein Schlag ins Gesicht, bei dem sich die Frage stellte, wie es dazu beim zwischenzeitlichen Stand von 4:1 noch hatte kommen können. Für den SV Gültlingen dagegen ein Punktgewinn. Das sagen die jeweiligen Lager.

 

Ordnung verloren

Ottenbronns sportlicher Leiter Benjamin Bäuerle suchte die Schuld für die Punktteilung im eigenen Lager: „Wir haben 80 Minuten ein gutes Spiel gemacht und dann komplett die Ordnung verloren.“

Turbulente Phase

Dabei blickt er aber auch auf die turbulente Phase zwischen der 83. und 89. Minute: „Gut, das 2:4 war schön herausgespielt, das 3:4 entstand aus dem Gestochere, wo wir bei drei Versuchen den Ball nicht wegbringen.“ Trotzdem war so kurz nach dem Spiel natürlich nicht ganz klar, was den Bruch im Spiel verursacht hatte.

Auf der Seite der Gültlinger war Trainer Marcus Pflieger fast schon überrascht, dass sein Team noch einen Punkt mitnehmen konnte: „Man hat gesehen, dass wir uns in einem Umbruch befinden. Es wird auch noch ein paar Wochen dauern bis die Laufwege wieder stimmen. Dass wir das Spiel noch unentschieden gestalten, hat keiner mehr gedacht.“