In der Fußball-Bezirksliga Nordschwarzwald geht es beim Derby zwischen dem 1. FC Altburg und dem SV Gültlingen hin und her. Beim SV Mitteltal/Obertal gibt es trotz der 1:5-Niederlage gegen die SF Gechingen viel Lob für Torwart Timmo Finkbeiner.
„Der SV Baiersbronn hat nicht unverdient gewonnen, auch wenn durchaus etwas drin war für uns“, resümierte der Alpirsbacher Trainer Thomas Kalmbach nach der 3:5-Heimniederlage in der Fußball-Bezirksliga Nordschwarzwald gegen den SV Baiersbronn. Wenn da nicht die Standards gewesen wären, denn die Gäste jubelten viermal nach ruhenden Bällen. „Wir konnten keine nutzen, der Gegner dafür umso mehr“, war das für Kalmbach ein Dorn im Auge.
Truppe für die Kreisliga A
Spielertrainer Simon Spissinger hatte nach der 1:5-Heimniederlage seines SV Mitteltal/Obertal einiges zu verkünden. Zum Beispiel was die neue Saison angeht. „Da werden wir versuchen, eine starke Truppe für die Kreisliga A aufzubauen“, so Spissinger. Und zum Spiel gegen die SF Gechingen? „Die haben gewonnen, weil sie mehr Tore erzielt haben“, so Spissinger mit einem breiten Grinsen. Und: „Gechingen kommt aus der Landesliga. Wir sind ein kleiner Dorfverein, der mit seinen Möglichkeiten auskommen muss.“ Dann zauberte der Spielertrainer auch noch ein dickes Lob aus seinem Hut – und zwar in Richtung eigener Nachwuchs: „Gegen die SF Gechingen waren es drei A-Junioren, die am Ende auf dem Platz standen“, hatte es den Coach vor allem Torwart Timmo Finkbeiner angetan: „Er hatam Vortag noch bei den A-Junioren auf dem Platz gestanden und 24 Stunden später eine überzeugende Leistung trotz der fünf Treffer gegen Gechingen geboten. Davor ziehe ich meinen Hut.“
Nur noch U19-Spieler
Personell sieht es beim VfL Nagold II aktuell ziemlich düster aus. „Gegen Ottenbronn hatte ich eigentlich nur noch U19-Spieler auf der Bank“, beklagt Trainer Michael Steger eine zweistellige Zahl von Ausfällen. Nun hat sich die Liste weiter vergrößert, nachdem sich der lange Zeit verletzte Nico Graf (Leiste) in seinem ersten Einsatz nach einem Zusammenprall mit gebrochenem Nasenbeinbruch schnell erneut verabschieden musste. „Als er draußen war, ging bei uns die Ordnung in der Abwehr verloren“, so Steger.
Vier Stammspieler fehlen
Dass die Zahl 13 eine Unglückszahl sein soll, das sorgt bei der SG Felldorf/Bierlingen maximal für ein Schmunzeln. Warum? Der 1:0-Erfolg beim SV Eutingen war das 13. Spiel in Folge ohne Niederlage. „Der Sieg für die SG geht in Ordnung“, kommentierte der Eutinger Abteilungsleiter Patrick Sautter: „Bei uns haben vier Stammspieler gefehlt und das hat sich bemerkbar gemacht.“
Was hatte sich Abteilungsleiter Matze Stach von den SF Salzstetten vor dem Anpfiff gegen SV Gündringen doch gewünscht? Ein eigener Sieg und ein Nagolder Ausrutscher. Beides wurde ihm erfüllt. „Unser Nahziel, den VfL Nagold II zu überholen, haben wir erreicht. Nun geht es darum, diesen Platz zu festigen, und wenn machbar noch einen Rang nach oben klettern. Die Konkurrenz meint es ja gerade gut mit uns“, freut sich Stasch über das Momentum.
Keine Kräfte gespart
Mund abputzen gibt es bei Michael Sattler nicht und nach dem 2:1-Heimsieg gegen den SV Althengstett gab es die entsprechende Manöverkritik. „Auch wenn die Erleichterung gerade riesig ist, bleibt es mir unverständlich, wie wir das Spiel gestaltet haben“, zürnte Sattler vor allem über die saloppe Chancenverwertung: „Anstatt den Sack frühzeitig zuzumachen, Kräfte für die englische Woche zu sparen, machen wir es selbst noch einmal spannend.“
Das Hinspiel mit 0:7, das Rückspiel mit 2:6 verloren: Die Spvgg Freudenstadt als Lieblingsgegner des SV Marschalkenzimmern zu nennen, wäre glatt daneben. „Zwei Tore für uns, das ist Neuland für mich“, freute sich Trainer Frank Baumann. Es war schließlich erst das dritte Spiel für den SV Marschalkenzimmern in dieser Spielzeit, bei dem man mehr als einen eigenen Treffer bejubeln durfte. Und noch etwas: Die zweite Halbzeit gegen den Tabellenzweiten endete 2:2.
SV Gültlingen in Führung
Beim Derby zwischen dem 1. FC Altburg und dem SV Gültlingen (3:3) ging es hin und her: Die Gäste gingen mit 1:0 in Führung, die Altburger drehten das Spiel, um nach der 2:1-Führung wieder dem SVG den Vortritt zu lassen, der in der Schlussphase aus dem Rückstand ein zweites Mal (3:2) eine Führung machen konnte, ehe es am Ende 3:3 stand.