Tobias Schmollinger (in Schwarz) traf gegen den TSV Möttlingen zweimal. Foto: Andreas Wagner

Die SG Ahldorf/Mühlen/Dettensee hat im Aufsteigerduell einen klaren Sieg in der Bezirksliga Nordschwarzwald geholt und in der Tabelle einen Sprung gemacht.

TSF Dornhan – SV Althengstett 2:1 (1:0). Die Elf von der Dornhaner Platte feierte im Heimspiel gegen den SV Althengstett den zweiten Überraschungssieg im dritten Spiel. Nachdem die TSF bereits im ersten Durchgang in Führung gegangen waren, wurde es in den Schlussminuten erst so richtig spannend. Dem vor der Begegnung favorisierten SVA gelang zehn Minuten vor dem Schlusspfiff der Ausgleich, der die Hoffnung auf einen späten Punktgewinn weckte. Die Platzelf ließ sich von diesem Umstand jedoch nicht entmutigen, ging vier Zeigerumdrehungen später erneut in Führung und verließ den Platz daher als Sieger.

 

SG Ahldorf/Mühlen/Dettensee – TSV Möttlingen 6:2 (3:0). Im Kellerduell gegen den TSV Möttlingen gelang den Hausherren ein regelrechter Befreiungsschlag. Bereits im ersten Durchgang präsentierte sich die SG kompromisslos und ging mit einem klaren Drei-Tore-Vorsprung in die Pause. Vom zwischenzeitlichen Anschlusstreffer des TSV ließ sich die Mannschaft von Trainer Sven Hayer nach der Pause ebenfalls nicht verunsichern und verdoppelte die Torausbeute der ersten 45 Minuten. Dem Tabellenschlusslicht aus Möttlingen gelang zwar noch ein zweiter Ehrentreffer, der jedoch lediglich kosmetischen Wert hatte.

Auf dem Silbertablett

VfL Nagold II – 1. FC Altburg 0:2 (0:1). „Wir waren leider von Anfang an nicht auf der Höhe, haben viele individuelle Fehler gemacht und dem Gegner damit den Auswärtssieg auf dem Silbertablett präsentiert“, so das ernüchternde Schlussfazit von VfL-Trainer Michael Steger nach dem Schlusspfiff. Die Gegner aus Altburg waren seiner Mannschaft über weite Strecken der Begegnung mindestens einen Schritt voraus und machten den 2:0-Sieg mit je einem Torerfolg vor und nach dem Seitenwechsel perfekt. Die VfL-Reserve befindet sich durch die Niederlage nun in der direkten Abstiegszone und benötigt dringend Punkte.

VfR Sulz – FV Grün-Weiß Ottenbronn 1:0 (0:0). Nach ausgeglichenen ersten 45 Minuten agierten die Hausherren nach der Pause druckvoller und gingen nicht unverdient in Führung. Nach einer Stunde war der VfR in Überzahl, konnte davon jedoch abermals kaum profitieren. „Wie es scheint, hören wir in Überzahl gerne auf zu spielen und halten die Spiele damit unfreiwillig spannend“, so der Sulzer Pressesprecher Michael Hess nach der Partie. Die Gäste gaben sich bis in die Schlussphase hinein nicht geschlagen und hatten in den letzten Minuten noch die Gelegenheit auszugleichen – diese wurde jedoch nicht genutzt.

Leistungssteigerung

SF Gechingen – SV Wittendorf 3:2 (3:0). Die Gastgeber starteten druckvoll und brachten die zunächst eher passiv wirkenden Gäste schnell in Bedrängnis. Die klare 3:0-Pausenführung war das Ergebnis. „Wittendorf hat eine Halbzeit gebraucht, um sich auf den Kunstrasen und die Witterung einzustellen, wurde dann aber deutlich besser und verkürzte zweifach“, so SF-Abteilungsleiter Stefan Funk. Diese Leistungssteigerung machte die Schlussphase der Begegnung noch einmal spannend, schlussendlich sprach man auf Seiten der Hausherren jedoch von einem „verdienten Sieg“.

SV Eutingen – SG Felldorf/Bierlingen 1:2 (1:1). In einem kampfbetonten Nachbarschaftsduell versuchten beide Mannschaften ihr Glück in der Offensive, waren dabei jedoch unterschiedlich erfolgreich. SVE-Abteilungsleiter Patrick Sautter fasste die Entwicklungen im Spiel wie folgt zusammen: „Die Gäste waren am Ende des Tages die effizientere Mannschaft, haben für ihre zwei Treffer weniger Chancen benötigt als wir für unser Tor und daher die Punkte mit nach Hause genommen.“ Durch den knappen Auswärtserfolg springt die SG Felldorf/Bierlingen auf den sechsten Zwischenrang.

Foulelfmeter verschossen

SG Dornstetten – SG Oberreichenbach/Würzbach 0:3 (0:2). „Wir hätten heute 180 Minuten spielen können und dabei trotzdem kein Tor geschossen – eine der bittersten Niederlagen, die ich bislang erlebt habe“, so das unmissverständliche Schlussfazit von Heimtrainer Kai Totzl. Nachdem seine Elf bereits nach zehn Minuten einen Foulelfmeter verschossen und im Nachschuss lediglich den Pfosten getroffen hatte, kam die SG über 90 Minuten zu zahlreichen hochkarätigen Möglichkeiten, konnte jedoch keine verwandeln. Die Gäste präsentierten sich dagegen effizient und siegten mit drei Treffern aus vier Chancen.