Straßbergs Tainer Marc-Philipp Kleiner (links) und Torjäger Jan Ferdinand besprechen taktische Details. Foto: Kara

Im Topspiel des 26. Spieltags der Bezirksliga Schwarzwald-Zollern hat der Tabellenzweite Straßberg eine schwierige Aufgabe vor der Brust.

Das Meisterschaftsrennen in der Bezirksliga ist weiterhin offen. Der TSV Straßberg liegt zwar fünf Punkte hinter der SGM Deißlingen/Lauffen, doch die Kleiner-Elf hat auch weiterhin zwei Partien weniger bestritten. Es geht also weiterhin äußerst eng zu und keines der beiden Topteams sollte sich einen Ausrutscher erlauben.

 

Fünf Siege in Folge und nur zwei Gegentore

Fünf Siege in Folge haben den Gastgebern eine tolle Bilanz beschert. Zudem gab es in diesen 450 Minuten nur zwei Gegentore. Zuletzt wurde der FC Grosselfingen mit 3:1 abgefertigt. TSV-Coach Marc-Philipp Kleiner weiß jedoch um die Stärke des nächsten Gegners: „Der SV Dotternhausen ist individuell top besetzt. Sie haben viele gute Einzelspieler, sind technisch versiert und spielen Ballbesitz-Fußball.“

„Müssen uns am Maximum bewegen“

Doch Kleiner betont auch die Vorfreude auf die Partie am Sonntag (15 Uhr) im Schmeienstadion: „Ich setze viel auf unseren Teamgeist. Wir sind gut drauf, haben Spaß am Spiel und können voller Selbstvertrauen auftreten. Wir freuen uns auf das Spiel. Wir müssen uns aber am Maximum bewegen, so dass wir am Ende bestehen und die Punkte in Straßberg behalten.“

Sowohl der TSV Straßberg, als auch der SV Dotternhausen waren am Donnerstag noch im Bezirkspokalviertelfinale im Einsatz. Während die Kleiner-Elf beim SV Rangendingen ran musste, wollte die Mannschaft von Spielertrainer Mathias Mauz beim SV Seitingen- Oberflacht bestehen.

SVD-Trainer Mauz hofft auf „heißen Tanz“

„Straßberg steht nicht zu unrecht da oben. Das ist eine total gefestigte Mannschaft. Auch in Spielen, wo es mal vielleicht nicht so gut läuft, können sie mit einer starken Mentalität und mit Durchschlagskraft glänzen. Sie betreiben einen großen Aufwand und sind eine eingeschworene Truppe. Ich zolle da größten Respekt, denn Straßberg geht diesen Weg ja schon länger“, sagt Mauz. Er hat aber auch eine Idee bereit, wie es für den SV Dotternhausen ein erfolgreicher Sonntag werden könnte. „Wenn wir es schaffen, besser spielerische Akzente zu setzen als im Hinspiel beim 0:2 , dann wird es ein richtig heißer Tanz. Für mich persönlich sind diese Spiele die schönsten - auf einem guten Platz, mit zwei richtig ordentlichen Teams, das lässt das Fußballerherz höher schlagen.“

Und Mauz ergänzt: „Prestige schwingt dann schon immer mit. Ich glaube, beide Teams spielen eine sehr gute Saison und deshalb herrscht auch bei uns ausschließlich Vorfreude.“