3:3 – der SV Wittendorf (rote Trikots) und Meister VfR Sulz lieferten sich ein enges Spiel. Foto: Andreas Wagner

Nach einem umkämpften 3:3-Remis beim SV Wittendorf stehen die Neckarstädter als Bezirksliga-Meister fest.

SF Gechingen – VfL Nagold II 1:3 (0:1). Die Gäste aus Nagold waren in Gechingen von Beginn an gut im Spiel, verschoben geschlossen und kamen immer wieder zu eigenen Torchancen.

 

„Vor allem die linke Offensivseite der Gäste haben wir über die gesamte Spieldauer nicht in den Griff bekommen und wurden dafür letztendlich bestraft“, so Gechingens Abteilungsleiter Stefan Funk nach der Partie.

Nach Rückstand zur Pause glich seine Mannschaft zwar zwischenzeitlich aus, musste in der Folge jedoch zwei weitere Gegentreffer hinnehmen.

SV Wittendorf – VfR Sulz 3:3 (2:2). In einem Spitzenspiel, sahen die Zuschauer in Wittendorf nicht weniger als sechs Tore und wurden Zeuge der Meisterschaft des VfR Sulz. Der gastgebende SVW erspielte sich über die gesamte Spielzeit jedoch ein Chancenplus und hätte die Partie mit etwas Glück auch für sich entscheiden können.

Gemischte Gefühle

Entsprechend gemischt waren die Gefühle auf Seiten der Hausherren nach dem Schlusspfiff – der Freude über eine abermals sehr ansprechende Leistung stand das Gefühl gegenüber, dass sogar noch etwas mehr möglich gewesen wäre.

Die Elf aus der Neckarstadt ist mit zehn Punkten Vorsprung in drei Partien nicht mehr einzuholen.

SV Althengstett – SV Baiersbronn 0:4 (0:3). Nachdem der SVA in den ersten Spielminuten noch gut in der Partie zu sein schien, änderte der erste Treffer für die Gäste aus dem Murgtal die Vorzeichen vollständig und ließ die Spielanteile eindeutig zugunsten des SVB kippen.

Dieser erzielte im ersten Durchgang schließlich noch zwei weitere Treffer und konnte nach der Pause trotz gedrosseltem Tempo einen weiteren Torerfolg verbuchen.

Das Fazit

Das Schlussfazit der Heimelf fiel daher ernüchternd aus: „Da wir nach dem 0:1 überhaupt nicht mehr ins Spiel gefunden haben, ist die Niederlage auch verdient“, betonte Trainer Daniel Sajko.

TSV Möttlingen – SV Eutingen 1:6 (1:2). Nachdem die ersten 45 Minuten noch weitgehend ausgeglichen waren, erhöhten die Gäste aus dem Gäu im zweiten Durchgang merklich die Schlagzahl und legten noch vier weitere Treffer nach, durch welche man die beeindruckende Serie von zuletzt vier Siegen in Folge weiter ausbauen und in der Tabelle weiteren Boden gutmachen konnte.

Durch den dreifachen Punktgewinn schiebt sich der SVE am 1. FC Altburg vorbei und steht nun punktgleich mit dem SV Wittendorf auf dem vierten Zwischenrang.

1. FC Altburg – SG Ahldorf/Mühlen/Dettensee 1:2 (1:1). Die Zuschauer in Altburg sahen eine über weite Strecken ausgeglichene Bezirksliga-Begegnung, in der beide Teams in der ersten Halbzeit je einmal das gegnerische Tor trafen.

„Nach der Pause war die Begegnung dann weiter ausgeglichen, nennenswerte Torchancen kamen jedoch kaum noch zustande“, so FCA-Spielleiter Michael Holzäpfel nach dem Schlusspfiff.

Wichtige Punkte

Die Gäste hatten schließlich aber dennoch das bessere Ende für sich, da sie in der 69. Spielminute eine Standardsituation mustergültig zum 1:2 nutzen konnten und damit wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib einfuhren.

FV Grün/Weiß Ottenbronn – SG Dornstetten 5:1 (4:0). Die Gastgeber legten bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein für den späteren Heimerfolg und taten dies durch vier Tore innerhalb von zwölf Minuten.

Die Gäste aus Dornstetten, die bis zum ersten Gegentreffer auf Augenhöhe agiert hatten, erholten sich von diesem mehrfachen Nackenschlag nicht mehr und konnten nach einem weiteren Gegentreffer in der zweiten Halbzeit lediglich noch einen Ehrentreffer verbuchen, der auf den Ausgang der Begegnung jedoch keinen Einfluss mehr hatte.

Ottenbronn macht durch den Sieg einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt.

SGM Oberreichenbach/Würzbach – TSF Dornhan 6:2 (4:0). Für die Gäste aus Dornhan ist der Abstieg besiegelt. Die SGM Oberreichenbach/Würzbach hat dagegen mit dem „Dreier“ alle Chancen gewahrt, um doch noch drinzubleiben.

Bereits beim 4:0 zur Pause war die Partie entschieden. Julian Haas brachte die TSF zwar nochmals auf 2:4 heran, doch Max Keppler und Dominic Fröhlich machten den Deckel am Ende drauf.