Die Gemeinde Straßberg setzt 2026 ihr freiwilliges Förderprogramm auf unbestimmte Zeit aus, war im Gemeinderat zu erfahren.
Seit 2013 hat die Gemeinde Straßberg ein Förderprogramm zur Durchführung von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an privaten Gebäuden sowie zum Abriss alter Bausubstanz.
„Seit Einführung wurde für 22 Bauvorhaben eine Förderung bewilligt, die bewilligte Fördersumme liegt bei über 250.000 Euro“, sagte Bürgermeister Markus Zeiser in der jüngsten Gemeinderatssitzung.
Rund 310.000 Euro werden im Straßberger Haushalt fehlen
Da sich die Lage der Gemeinde voraussichtlich deutlich verschlechtern wird – wegen der Stilllegung des Steinbruchs Schotter-Teufel und der erhöhten Kreisumlage werden rund 310.000 Euro im Gemeindesäckel fehlen – empfahl die Verwaltung dem Gemeinderat, diese freiwilligen Leistungen ab dem Jahr 2026 auf unbestimmte Zeit auszusetzen.
Was für 2025 bewilligt wurde, bleibe bestehen. Der Gemeinderat stimmte bei zwei Enthaltungen dem Vorschlag der Verwaltung zu.