Sein Bariton-Horn schmückte das Bild von Heiko Peter Melle, ein Rosen-Herz von seiner Familie, die Fahne und sein Hut der Kübele Hannes seinen Sarg beim Trauergottesdienst in St. Johannes Baptista. Vor seinem Bild brennt im Blumenkranz eine Kerze der Ignaz-Demeter-Schule, wo Melle oft die Kinder besucht und ihnen die Heimatgeschichte nahegebracht hatte. Foto: Karina Eyrich

In einer würdigen und sehr berührenden Trauerfeier haben Lautlingen und Albstadt Abschied genommen von Heiko Peter Melle. Sie hat gezeigt, wie viele den Ortsvorsteher, Gründer der Narrenzunft „Kübele Hannes“, langjährigen Vorsitzenden des Blasmusik-Kreisverbandes Zollernalb und profunden Heimathistoriker gemocht und wie hoch sie ihn geschätzt haben.

„Unglaublich, unbeschreiblich, unfassbar“ – Diakon Michael Weimer fasste in Worte, was Hunderte von Trauergästen am Samstag in der übervoll besetzten Kirche St. Johannes Baptista bewegte, wo er mit Pfarrer Uwe Stier die Trauerfeier für einen Pfeiler des kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens in Lautlingen und Albstadt zelebrierte: Ortsvorsteher Heiko Melle hätte es ebenso berührt wie alle, die dabei waren, mit wie viel Würde die katholische Kirchengemeinde, der Ortschaftsrat und die Ortsvereine den Gottesdienst gestalteten.