Eigentlich sollte die Beundgasse Ende des vergangenen Jahres fertig sein Foto: Volker Schweizer

Die seit Jahren geplante, 2024 endlich begonnene Sanierung der Beundgasse zieht sich länger hin als gedacht.

Die Bauarbeiten in der Beundgasse sollten eigentlich seit Ende vergangenen Jahres abgeschlossen sein. Aber: „Es läuft schleppend“, bedauerte Ortsvorsteher Andreas Bonaus in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats.

 

Nun sind die Monate Mai oder Juni für die Fertigstellung avisiert. Für die Anwohner sei das eine Zumutung, hieß es aus der Ratsrunde. Bonaus versprach, die Problematik ein weiteres Mal mit dem Stadtbauamt zu besprechen.

Geislingen investiert fast eine Million Euro in die Sanierung der Beundgasse. Das war notwendig, wurde in der Vergangenheit aber mehrfach geschoben, weil im städtischen Haushalt gespart werden musste. Bereits im Oktober 2020 hatte der Gemeinderat die dafür erforderliche Ingenieursplanung in Auftrag gegeben. Die Kanäle und Wasserleitungen in dem Wohngebiet sind mehr als 60 Jahre alt und in einem entsprechenden Zustand, der Straßenbelag auch.

Albverein-Trio restauriert Feldkreuz

Der Ortsvorsteher hatte aber auch Erfreuliches zu berichten: So sei die Zufahrt zum Schuppengebiet mittlerweile instandgesetzt. Lobend erwähnte er den Einsatz von Paul Held, Andreas Schreijäg und Waldemar Bitzer. Das Trio des Albvereins restaurierte das Feldkreuz im Gewann Keinbach.

Langsam geht der Glasfaserausbau voran. So war von Bonaus zu erfahren, dass mittlerweile 130 Hausanschlüsse komplett fertiggestellt sind. Die Winterpause habe man genutzt, die Mehrzweckhalle tiefbautechnisch zu erschließen. Demnächst würden die Arbeiten in der Hauff- und Schillerstraße wieder aufgenommen.