Einer Frau wurde gesagt, ihr Konto sei gehackt worden; in der Folge gab sie am Telefon sensible Daten heraus. (Symbolfoto) Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

In Schömberg ist am Montagnachmittag eine Frau von einem falschen Bankmitarbeiter betrogen worden. Mehrere tausend Euro wurden überwiesen.

Eine Frau aus Schömberg ist am Montag Opfer eines Betrugs geworden.

 

Wie die Polizei mitteilt, erhielt sie am Montag gegen 16.30 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter. Dieser erklärte ihr, ihr Konto sei gehackt worden und es stünde eine hohe Überweisung bevor. Um dies zu verhindern, verlangte er ihre Konto- und Zugangsdaten zum Online-Banking. Die Frau vertraute dem Unbekannten und gab die Daten heraus.

Wenig später bemerkte sie den Betrug und verständigte sofort ihre Bank. Zwar konnten Teile des überwiesenen Geldes zurückgebucht werden, dennoch entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro.

Die Polizei warnt vor der Masche

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor solchen Maschen: Persönliche Daten, Konto- oder Kreditkartendaten, Passwörter, PINs oder sonstige Zugangsdaten dürfen niemals herausgegeben werden. Banken fragen diese Informationen grundsätzlich nicht telefonisch ab – auch nicht TANs oder PINs.

Zudem rät die Polizei, Verwandte und Bekannte über solche betrügerischen Anrufe aufzuklären. Wer bereits Opfer eines derartigen Betrugs geworden ist, sollte umgehend Anzeige erstatten.