Der Neubau des Kindergartens St. Marien in Döggingen soll bis Ende März in Betrieb genommen werden. Die Sanierung des Bestandsgebäudes dauert aber noch bis zum Herbst. Foto: Stadt

Kindergarten-Neubau Döggingen soll bis Ende März bezugsfertig sein. Claus Hauptvogel übernimmt das Projekt als Architekt.

Aktuell laufen die Arbeiten für die Erweiterung und Sanierung des katholischen Kindergartens St. Marien in Döggingen auf Hochtouren.

 

Vor Weihnachten soll laut Mitteilung der Stadt Bräunlingen der neue Estrich im Neubau verlegt werden, gefolgt von den Ausschreibungen für die Außenanlage.

Bis im Herbst fanden nur vereinzelte Baumaßnahmen im Gebäude statt, da ohne Rücksprache mit der Stadt und der Kirchengemeinde Umplanungen vorgenommen wurden. Auch erhebliche Kostensteigerungen waren zu verzeichnen. Die Kirchengemeinde und die Stadt haben daher nachgesteuert. Es wurden auch Einsparungen getätigt. Ebenso hat mit Claus Hauptvogel ein neuer Planer seit einigen Monaten das Projekt übernommen.

Ziel ist es, den Neubau bis Ende März In Betrieb zu nehmen. Anschließend soll im Bestandsgebäude mit der Sanierung begonnen werden. Die Fertigstellung ist im Herbst vorgesehen.

Mehrkosten berechnet

Der neue Planer hat die Mehrkosten hochgerechnet und mit rund 220 000 Euro taxiert. Hinzu kommen nicht geplante Kosten für eine Dämmung des Bestandsgebäudes mit 70 000 Euro, die eigentlich sinnig wären. Das Projekt wurde vom damaligen Architekten mit einem Gesamtvolumen von 1,8 Millionen Euro vorgestellt.

Der Kindergarten ist im Eigentum der Kirchengemeinde, die Stadt Bräunlingen muss jedoch 90 Prozent der Kosten tragen. „Der Kindergarten ist eine sehr wichtige Einrichtung in Döggingen, aber auch für die Gesamtstadt. Unser Ziel ist es, dieses Projekt trotz Verzögerungen und Kostensteigerungen zu einem guten Ende zu bringen und damit die Familienfreundlichkeit weiter zu stärken“, betonen Bürgermeister Micha Bächle und Pfarreiökonom Mario Isele.

Guter Standard

Die Stadt hatte vorsorglich Mehrkosten einkalkuliert, sodass im Haushalt 2026 nicht die volle Summe, sondern 150 000 Euro zusätzlich abgebildet werden. Trotz der Einsparungen werde der Kindergarten in einem guten Standard fertiggestellt, so die Stadt.