Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Betreuung in Balingen Kita Pestalozziweg wird deutlich erweitert

Von
Die Kita Pestalozziweg in Frommern: Das Gebäude ist sanierungsbedürftig, daneben soll ein Neubau für zwei zusätzliche Gruppen entstehen. Foto: Maier

Balingen-Frommern - Rund drei Millionen Euro sollen nach den Planungen der Balinger Stadtverwaltung in den nächsten drei Jahren in die Frommerner Kindertagesstätte Pestalozziweg fließen. Vorgesehen sind ein Anbau sowie die Sanierung des Bestandsgebäudes.

Notwendig wird die Erweiterung aufgrund der steigenden Kinderzahlen und damit dem deutlichen Mehrbedarf an Betreuungsplätzen im Stadtgebiet. In Frommern ist die Nachfrage derzeit besonders stark, und sie wird wegen der anstehenden großen Bauvorhaben auch noch weiter steigen. Entsprechende Zahlen hatte das Amt für Familie, Bildung und Vereine im Frühsommer vorgelegt.

Entscheidung des Gemeinderats steht noch aus

Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, ist in Frommern quasi die Verdoppelung der Kapazitäten in der Kindertagesstätte Pestalozziweg vorgesehen. Der Technische Ausschuss diskutiert über die Pläne in der Sitzung am Mittwoch, 11. November, ab 17 Uhr in der Stadthalle; der Gemeinderat entscheidet darüber Ende des Monats.

Geplant ist ein Anbau, der Platz für zwei weitere Gruppen bietet. Dieser Neubau sollte nach Darstellung von Hochbauamtsleiter Frieder Theurer als eingeschossiges, nicht unterkellertes Gebäude im rechten Winkel zum bestehenden Kindergarten errichtet werden. Neben den Aufenthalts- und Kleingruppenräumen sind auch Ruhe- und Schlafräume sowie Wickel- und Sanitärbereiche geplant. Im Übergangsbereich zwischen dem Kindergarten und dem Anbau könnte eine neue, für beide Gebäudeteile gemeinsame Eingangszone geschaffen werden, über die alle vier künftigen Gruppen, die Verwaltung sowie die Küche und der Essbereich erreichbar wären. Dieser Eingangsbereich könnte zudem als Mehrzweckraum genutzt werden, so Theurer.

Wohnungen können vermietet werden

Die neuen Räume könnten über eine Rampe barrierefrei erschlossen werden. Die Kosten für den Neubau beziffert das Hochbauamt auf rund zwei Millionen Euro. Nach Einschätzung von Hochbauamtsleiter Theurer könnte der Bau 2022 begonnen und 2023 abgeschlossen werden.

Im Anschluss will die Stadt das Bestandsgebäude auf Vordermann bringen. Dieses stammt aus den 1960er-Jahren und ist nach Darstellung von Theurer an einigen Stellen drinnen wie außen mangelhaft. Die Kosten dafür belaufen sich voraussichtlich auf rund eine Million Euro. Saniert werden sollen auch die beiden Wohnungen im Dachgeschoss: eine davon steht leer, die andere nutzen die Erzieherinnen als Büro und Personalraum.

Durch die Erweiterung könnte auf diese Flächen verzichtet werden, und die Wohnungen könnten vom Betrieb der Kita abgekoppelt und vermietet werden.

Fotostrecke
Artikel bewerten
3
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.