Um 15.15 Uhr am Mittwochnachmittag ging nichts mehr: Fast der gesamte Ort wurde lahmgelegt, Strom gab es keinen mehr.
Sowohl im Industriegebiet als auch in den allermeisten Wohnhäusern blieb die Leitung tot. Auch Telefonanrufe waren vielerorts nicht mehr möglich.
„Es ist fast die gesamte Gemeinde Hardt betroffen“, informierte ein Sprecher der Naturenergie Netze aus Rheinfelden auf Anfrage unserer Redaktion.
Rasch stellte sich heraus: Ein Blitzeinschlag war der Grund für den Ausfall der Mittelspannungsleitung. „Zwischen Ulrichshof und Nägelesee schlug es in der dortigen Freileitung ein“, bestätigte der Sprecher.
Starkes Gewitter
Die Techniker des Netzbetreibers seien rasch in Gang gesetzt worden, um den Schaden so schnell wie möglich zu beheben.
In der Tat ging das Ganze fix: Gegen 16 Uhr war der Strom schon wieder vorhanden. Die Techniker kontrollierten die Leitung und gaben sie wieder frei.
Probleme mit dem Stromnetz in Hardt sind indes nicht neu: Bereits in der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme. Einmal fiel der Strom innerhalb weniger Wochen gleich drei Mal aus.