Seit über 60 Jahren verbindet Triberg und Fréjus eine Freundschaft – nun zeigte ein Besuch mit Bürgermeister Rachline, Kultur und Gedenken, wie lebendig sie ist.
Die Städtepartnerschaft zwischen Triberg und der Stadt Fréjus an der Cote d’Azur wird intensiv gelebt. Die freundschaftlichen Beziehungen, die seit über 60 Jahren bestehen, wurden auch am vergangenen Wochenende wieder deutlich, als eine 14-köpfige Delegation aus Südfrankreich für vier Tage in Triberg zu Gast war. Und dies gleich hochkarätig besetzt: Angeführt vom Bürgermeister David Rachline der 60 000-Einwohnerstadt, welche direkt am Meer gelegen ist, waren auch mehrere Vertreter des dortigen Gemeinderats angereist. Darüber hinaus auch eine Gruppe vom dortigen Partnerschaftskomitee, angeführt von Präsident André Olivier.
Für die Gäste wurde von Seiten der Stadt Triberg und auch vom Freundeskreis Triberg – Fréjus ein umfangreiches Programm organisiert.
Buntes Programm gestrickt
Schon direkt nach der Anreise stand ein Besuch des Schwarzwaldstädtchens Schiltach auf dem Programm. In der Erlebniswelt von Hansgrohe wurden die Gäste willkommen geheißen. Am Samstag wurde die Dorotheenhütte in Wolfach besichtigt, bevor die Fahrt weiter ging bis nach Gengenbach. Dort konnten die Gäste aus Frankreich bei herrlichstem Spätherbst-Wetter die Aussicht von der St. Jakobs-Kapelle in den Schwarzwald und bis ins Rheintal genießen.
Für eine gelungene musikalische Überraschung sorgten die Triberger Extrem-Musiker am Abend im Landgasthof „Lilie“, sehr zur guten Unterhaltung der Delegation und der Triberger Vertreter. Dort erfolgte auch der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Triberg.
Auch Trauer hat ihren Platz
Der Sonntag stand zunächst ganz im Zeichen des Volkstrauertags, bei dem unter anderen auch Bürgermeister David Rachline eine eindrucksvolle Rede hielt. Vier Schülerinnen vom Schwarzwaldgymnasium Triberg trugen darüber hinaus ein Gedicht in deutscher und französischer Sprache bei dieser Zeremonie am Ehrenmal vor, das die Frau des Jumelage-Präsidenten, Saliha Olivier, zu diesem Anlass gedichtet hatte.
Beim anschließenden „Triberg-Tag“ wurden sämtliche Freizeiteinrichtungen der Stadt in Augenschein genommen. Auch deckten sich die Gäste mit Schwarzwald- und auch Triberg-typischen Souvenirs ein, bevor es am vierten Tag nach einem Zwischenstopp im Triberger Schwarzwaldgymnasium zurück Richtung Fréjus ging.