Der Jahrgang 1958 unternahm eine „Zeitreise“ durch Schiltach und erinnerte sich an die eigene Schul- und Jugendzeit im Städtle. Achim Hoffmann bereitete den Rundgang vor.
Die Jahrgänger durchschritten die Altstadt. Zu Beginn ging es mit der ehemaligen Geschäftszeile im Vorstädtle mit „Buch-Homberg“, „Glas-Homberg“, „Lamm“, „s´Maurer Dorle“, „Milchzentrale“ und eigenem Schiltacher Postamt, Vereinsbank Schiltach, Uhrmacher Bühler, Bäckereien Beil und Esslinger, dem „Bären“ und vielen weiteren los.
Hoffmann verwies auf die Krankenhäuser, die heute nicht mehr da seien. Zudem konnte man damals auch vom Bahnhof aus nach Schramberg reisen.
Hoffmann erinnerte an Metzgereien, Schuhmacher und Schuhgeschäfte, Kleiderläden, Kino „Schwarzwaldperle“, Strandbad, Minigolf, „Tante-Emma-Läden“ und sonstige Sachen.
Wirtschaften am Marktplatz
Jeder Bereich und fast jedes Haus hat hier eine eigene Geschichte, die Achim Hoffmann eindrucksvoll anhand der am Gebäude angebrachten Hinweise an den Eckpfosten erläuterte. So erfuhr man, dass es rund um den Marktplatz fast nur Wirtschaften gab.
Zudem erfuhren die Teilnehmer, dass der Anstieg bei der Sparkasse das „Leebegge-Bergle“ ist, von der Hauptstraße aus die „Stadtwirtsstäpfele“ auf den Markplatz führen, es einen Pranger am Rathaus, ein „Baumwollegässle“ und eine „Dreckgass“ gibt. Schiltach hat ein „Hergotts-Brünnele“, eine Menge „Stäpfele, Gässle und Winkel“ und im Untergrund sind einige schöne Gewölbekeller vorhanden. Es gab mehrere Brauereien mit Eiskeller, Kegelbahnen und vieles mehr.