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Besser leben Info: Regeln für gesunde Ernährung

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Einen perfekten Speiseplan für jedermann gibt es nicht – das wird schon deutlich, wenn man sich im Bekanntenkreis umschaut: Der eine verträgt keine Milchprodukte, der andere darf wegen des Glutens kein Brot und keine Nudeln essen. Oder er kann ganz einfach Rosenkohl nicht ausstehen. Doch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat einige Grundsätze erarbeitet, die ganz generell gelten:

Abwechslungsreichtum

Vielfalt ist der Grundsatz einer gesunden Ernährung. Indem man das Müsli einmal mit einem Apfel, dann wieder mit einer Banane oder mit Heidelbeeren isst, sorgt man dafür, dass der Körper mit allen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt ist.

Vollkornprodukte

Vollkornbrot ist gesünder als Weißbrot – und hält länger satt. Die enthaltenen Ballaststoffe senken unter anderem das Risiko für Dickdarmkrebs und Diabetes mellitus Typ 2. Bei Brot, Nudeln, Reis und Mehl also lieber öfter zur Vollkornvariante greifen.

Genug trinken

Mindestens 1,5 Liter pro Tag sollte jeder trinken – vorzugsweise Wasser oder ungesüßten Tee. Süßgetränke wie Cola oder Limonaden sollten man wegen ihres hohen Kaloriengehalts vermeiden.

Obst und Gemüse

Obst und Gemüse senken das Risiko für Herz-Kreislauf- und andere Erkrankungen. Idealerweise sollten deshalb täglich drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst auf dem Speiseplan stehen, empfiehlt die DGE. Dazu gehören auch Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Kichererbsen sowie ungesalzene Nüsse.

Wenig tierische Produkte

Mit tierischen Produkten sollte man eher sparsam umgehen: Wer Fleisch essen möchte, sollte sich der DGE zufolge auf 300 bis 600 Gramm pro Woche beschränken. Seefisch versorgt den Körper mit wertvollem Jod – doch mehr als ein- bis zweimal wöchentlich sollte man Fisch nicht essen. Zu Milchprodukten wie Joghurt und Käse darf man dafür täglich greifen. Verarbeitete Wurstwaren besser ganz weglassen.

Pflanzliche Fette

Pflanzliche Fette wie zum Beispiel Rapsöl und Olivenöl liefern wichtige Fettsäuren und Vitamin E für den Körper. Zu viel Fett sollte man allerdings nicht zu sich nehmen – vor allem nicht in verarbeiteter Form, etwa in Süßwaren oder Fast Food.

Natürliche Produkte

Lebensmittel sollten so natürlich wie möglich sein. Bei industriell hergestellten Produkten belasten nämlich künstliche Bestandteile, chemische Rückstände aus der Produktion, aber auch zu viel Zucker und Salz den Organismus.

Zeit nehmen

Sich Zeit lassen fürs Essen und genießen: Langsames, bewusstes Essen fördert der DGE zufolge auch das Sättigungsempfinden. Kennt man ja: Wer vor dem Fernseher futtert, hört so schnell nicht damit auf.

Schonend zubereiten

Lieber langsam garen lassen statt schnell frittieren: Wer Lebensmittel schonend zubereitet, erhält wertvolle Nährstoffe. Zu Hause kochen bedeutet zudem, die Kontrolle über das eigene Essen zu haben. Wer selbst Rucola wäscht und Nudeln kocht, weiß genau, was auf dem Teller landet.

Bewegung

Und nicht zuletzt: regelmäßig bewegen. Körperliche Aktivität und eine gesunde Ernährung gehören Experten zufolge unbedingt zusammen. Mindestens 30 Minuten täglich sollte man aktiv sein – egal ob man spazieren geht, Rad fährt oder Yoga macht. Auch dreimal zehn Minuten sind möglich.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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