Menschen aus verschiedensten Ländern, Wohnsitzlose und Alleinstehende feiern in Rottweil ein besonderes Fest.
„Weihnachten bringt uns zusammen“ – mit dieser christlichen Aufforderung zur Geburt „eines Kindes unter den Mächtigen“ begrüßte Gemeinderefentin Sigrun Mei mit ihrem Team die zahlreichen Gäste im Adolph-Kolping-Gemeindesaal zur alljährlichen Feier am Heilig Abend.
Es sind Menschen aus unterschiedlichen Ländern - Russland, Ukraine, Kasachstan, Wohnsitzlose und Alleinstehende aus Rottweil und der näheren Umgebung , die dieser alljährlichen Einladung gefolgt waren.
Fest gibt es seit 28 Jahren
Möglich gemacht haben dieses von der Münstergemeinde gegründete und inzwischen seit 28 Jahren bestehende Heiligabendfest wieder die Wärmestube (in diesem Jahr als Sponsor) in Kooperation mit der Spittelmühle (Festessen) und einer großen Anzahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer.
Schon beim Singen der Weihnachtslieder (Johannes Müller, Akkordeon und Paul Gerstner ,Gitarre) kam eine festliche Stimmung auf , die in die Vorstellung einer Bildgeschichte zum Heilig Abend „Der kleine Hirte und der große Räuber“ - der zum „großen Hirten“ mutiert angesichts des Kindes im Stall - mündete (Sprecher Dagmar Hezel und Johannes Müller).
Durch Solidarität Frieden schaffen
„Die Geburt des Jesuskindes verändere die Welt und verändere auch uns.“ Alle sollen kommen und mitfeiern in unserer Gemeinschaft auch angesichts von Traurigkeit, Unfrieden und Gewalt, so Sigrun Mei, und durch Solidarität in aller Welt Frieden schaffen. Das Friedenslicht aus Bethlehem wurde von Tisch zu Tisch weitergereicht.
Rate-Quiz und Geschenke
Die festlich gedeckten Tische und ein großer Weihnachtsbaum luden ein, das Weihnachtsfestessen - mit einem gesponserten Nachtisch des Ehepaars Desiree und Florian Dietrich - in großer Gemeinschaft einzunehmen. Diese beiden sorgten für ein Rate-Quiz für alle mit einem Geschenk, das die zahlreich gekommenen Gäste nach einem fröhlich gestimmten Festabend in sichtbar großer Dankbarkeit mit auf ihren jeweiligen Heimweg in die Weihnacht nahmen.