Unter dem Motto „3 Schulen – 3 Profile – Du entscheidest“ stand der Infotag am Wochenende im Nagolder Berufsschulzentrum.
Am Start waren wie immer die Annemarie-Lindner-Schule, die Rolf-Benz-Schule sowie die Kaufmännische Schule Nagold. Zwei Tage lang informierten die drei Schulen unter dem Dach des Nagolder Berufsschulzentrums über ihre Profile.
Den Auftakt bildete erneut ein Berufsinformationstag für rund 650 Schüler aus den Real- und Gemeinschaftsschulen der Region. Dabei handelt es sich um eine bewährte Kooperation mit den allgemeinbildenden Schulen, um das Duale System in der Ausbildung zu stärken, wie Anja Breitling als Leiterin der Kaufmännischen Schule deutlich machte. Hier sollte quasi die Lust auf eine Berufsausbildung im Handwerk, als Erzieher, in den Pflegeberufen oder in den kaufmännischen Berufen bei den Schülern der Klassenstufen 8 bis 10 geweckt werden.
Traditioneller Infotag für Schüler und Eltern
„Wir wollen Entscheidungshilfen bei der Berufswahl liefern“, machten Anja Breitling, Klaus Appelt (Annemarie-Lindner-Schule) sowie Michael Heilig (Rolf-Benz-Schule) am Rande des Infotages deutlich. Wie Michael Heilig ergänzte, sei der Termin zwingend und die Bewerbungen müssten online erfolgen. Mit Blick auf das zentrale Online-Bewerbungsverfahren (BewO) im Internet betonte Michael Heilig, „das funktioniert einwandfrei“.
Auch in Sachen Digitalisierung ist man vorne dabei
Beim gut besuchten Infotag am Samstag hatten Eltern und Schüler nun die Möglichkeit, sich über die breite schulische Angebotspalette der weiterführenden Schulen zu informieren – vom mittleren Bildungsabschluss mit der Fachschulreife, den Berufskollegs in Richtung Fachhochschulreife oder dem Abitur an den beruflichen Gymnasien in allen drei Schulen mit der allgemeinen Hochschulreife als Bildungsziel.
„Vielen ist noch gar nicht klar, wie durchlässig die Schulen geworden sind“, erklärte Klaus Appelt, dass heute nicht mehr unbedingt ein Abitur zwingend notwendig sei, um eine Hochschule zu besuchen. Der Infotag zeigte jetzt einmal mehr, dass der Beratungsbedarf enorm ist – aber auch „das Schulangebot ist riesig“, so Anja Breitling.