Bei der Berufsfindungsmesse DateYourJob informierten sich Schüler in Königsfeld über zahlreiche Ausbildungs- und Studienwege.
Bei der Berufsfindungsmesse DateYourJob an den Zinzendorfschulen Königsfeld drehte sich am vergangenen Samstag alles um die Zukunft. Schüler hatten die Gelegenheit, mit Vertretern von 29 Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen Industrie, Handwerk, Soziales, Verwaltung, IT und Dienstleistung ins Gespräch zu kommen, schreibt die Schule in einer Mitteilung.
In 52 Vorträgen erhielten sie Einblicke in Ausbildungsberufe, duale Studiengänge und Freiwilligendienste – und konnten herausfinden, welcher Weg am besten zu ihnen passt.
„Viele Jugendliche sind sich noch unsicher, wohin ihr beruflicher Weg führen soll. Hier können sie unkompliziert Kontakte knüpfen“, sagte Klaus Ringgenburger von der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, der gemeinsam mit der Handwerkskammer und der Agentur für Arbeit in der „Dating-Zone“ allgemeine Fragen rund um Ausbildung und Beruf beantwortete. Auch die Stadt Villingen-Schwenningen nutzte die Gelegenheit, ihr vielfältiges Ausbildungsangebot vorzustellen. „Viele denken, dass man bei der Stadt nur im Büro arbeitet. Dabei bieten wir viel mehr – vom sozialen und kaufmännischen Bereich über Technik und Forstwirtschaft bis hin zu Studiengängen wie Architektur oder Soziale Arbeit“, erklärte Selina Mazman.
Wie abwechslungsreich die Berufsbilder sein können, zeigte Schornsteinfegermeister Markus Fehrenbach mit einem Augenzwinkern: „In unserem Beruf findet heute vieles unten statt – aber wir klettern auch noch auf Dächer.“
Besuch lohnt sich für beide Seiten
Die Berufsmesse habe sich nicht nur für die Aussteller, sondern auch für die Besucher gelohnt, heißt es in der Mitteilung. David Haas aus der Klasse 11c war gemeinsam mit seinem Vater auf der Messe unterwegs: „Ich finde es spannend, neue Unternehmen kennenzulernen und zu erfahren, was sie machen“, sagte David. Sein Vater Thomas lobte das Konzept: „Ich finde es gut, dass sich die Betriebe aus der Region hier vorstellen. So sieht man, welche Ausbildungsmöglichkeiten es direkt vor Ort gibt.“
Wie wertvoll solche Begegnungen sein können, zeigten auch die Auszubildenden des Amtsgerichts Villingen-Schwenningen. Emma Behrens, angehende Justizfachangestellte, berichtete: „Ich wusste nach der Realschule erst nicht, was ich machen soll. Durch Bekannte bin ich dann auf diesen Beruf gestoßen – und es macht mir großen Spaß. Es ist abwechslungsreich und genau das Richtige für mich.“
Informieren und Kontakte knüpfen
Viele Schüler nutzten die Gelegenheit, um sich zu informieren und Kontakte zu knüpfen. Antonia und Paula Morath suchten gezielt nach Ansprechpartnern für ihre berufliche Orientierung im Hotel- und Sozialbereich. Ihr Vater Patrick Morath lobte die Veranstaltung: „Das Angebot ist gut strukturiert und bestens vorbereitet – und manchmal braucht es eben den kleinen Schub von den Eltern, um den ersten Schritt auf Aussteller zuzugehen.“