Die Bergwandergruppe auf dem Gipfel des Gonzen (1830 Meter) Foto: Schwarzwaldverein

Eine neunköpfige Gruppe des Schwarzwaldvereins aus Schiltach und Schenkenzell unternahm eine zweitägige Bergwandertour am Alviermassiv.

Trotz der unsicheren Wetterlage machte sich eine mutige Bergwandergruppe des Schwarzwaldvereins am Samstag auf den Weg nach Sargans zur Alviergruppe, einem Teil der Appenzeller Alpen. Ziele waren am Samstag der Gonzen, ein exponierter Gipfel mit 1830 Metern am südöstlichen Ende der Alviergruppe, sowie am zweiten Tag der Höhepunkt: Der Alvier mit 2343 Metern, ein bekannter und oft besuchter Aussichtsberg und Namensgeber dieser Bergkette.

 

Startpunkt war am frühen Morgen das Bergwerk Sargans im Rheintal. Die Schlüsselstelle des ersten Tages, ein exponierter blauweißer Bergweg mit Leitern, wurde noch trocken gemeistert, aber auch ein anschließender kurzer Gewitterschauer konnte die Wanderer nicht vom Gipfelerlebnis auf dem Gonzen fernhalten, wie es in einer Mitteilung heißt. Man genoss dort die zurück-gekehrte Sonne und natürlich eine schöne Aussicht.

Das Ziel am Samstagnachmittag, das Berggasthaus Palfries, wurde auch wiederum trocken erreicht; die dann einsetzenden abendlichen Regenschauer hielten die Gruppe nicht davon ab, einen gemütlichen Hüttenabend zu verbringen, und man freute sich auf den zweiten Tag im Gebirge.

Mit Leitern ging es auf den Gipfel. Foto: Schwarzwaldverein

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Alviers mit 2343 Metern der bekannteste Gipfel des gleichnamigen Massivs. Von hier hat man eine sehr gute Rundumsicht nach Westen auf den Walensee, nach Norden ins Rheintal zum Bodensee und nach Südosten ins Rheintal aufwärts Richtung Prättigau – dazwischen zu den Bergen der Kantone Appenzell, St. Gallen, Glarus und Graubünden sowie die Gipfel von Liechtenstein und das Vorarlberg.

Auf dem Alvier (2343 Meter) Foto: Schwarzwaldverein

Auch dieses Ziel meisterten die Wanderer, ohne Ausnahme, die Fernsicht war leider durch die vielen Wolken der aufsteigenden Feuchtigkeit des Abend- und Nachtregens etwas geschmälert, aber so blieb etwas mehr Zeit für die Mittagsrast an der kleinen bewirteten Gipfelhütte. Hiernach machte man sich wieder an den Abstieg vom Gipfel zur Bergstation der Seilbahn Palfries, welche die Bergfreunde wieder sicher zurück ins Tal brachte und bald darauf konnte man sich auch schon wieder auf den Heimweg in den Schwarzwald aufmachen.

Der Wanderführer freute sich, alle Teilnehmer gesund ans Ziel gebracht zu haben, und die Gruppe war sich zum Ende des attraktiven Bergwochenendes einig: Von diesen schönen Tagen kann man eine ganze Weile zehren – und in Erinnerung wird dieses Abenteuer sicher auch bleiben.