Dreharbeiten auf rund 1000 Höhenmeter am Kandelfelsen. Foto: Copyright: SWR

Über mehrere Monate ganz nah dran an der Bergwacht Schwarzwald war ein Team des SWR-Fernsehens. Herausgekommen ist die Dokumentation "Immer im Einsatz! Bergwacht Schwarzwald", die am Mittwoch, 20. Juli, um 18.15 Uhr ausgestrahlt wird.   

Der Film "Immer im Einsatz! Bergwacht Schwarzwald" begleitet Bergretterinnen und Bergretter wie die 18-jährige Greta Esser von der Bergwacht Todtnau. Sie sei Anwärterin und stecke mitten in den Prüfungen zum voll ausgebildeten Mitglied, heißt es in einer Pressemitteilung der Bergwacht.

Auch Matthias Schübel von der Bergwacht Wutach schaute das SWR-Team über die Schulter. Er gehört zu den wenigen Hauptamtlichen bei der Bergwacht. Gleichzeitig gehört er zu den 20 Rettungsspezialisten-Helikopter. Regelmäßig stehen bei ihm und seinen Kollegen anspruchsvolle und gefährliche Luftrettungs-Übungen auf dem Plan.

Bergwacht feiert 100-jähriges Jubiläum

Auch Wolfgang Fister, der sich in der Bergwacht Istein um den Naturschutz kümmert, begleitete der SWR. Zudem ist er für die Rettung abgestürzter Kletterer oder Gleitschirmflieger zuständig. Um für solche Einsätze fit zu sein, seilen sich er und seine Ortsgruppe schon mal zur Übung von den hohen Türmen am Kalkwerk Istein ab.

Anlass für die Dokumentation war das 100-jährige Jubiläum der Bergwacht Schwarzwald. Zum runden Geburtstag soll die Entwicklung der Rettungsorganisation aufgezeigt werden.

Waren die Bergretterinnen und Bergretter früher in Lederschuhen und Kniebundhose, mit Seil und Trage unterwegs, so sind die Teams in den 22 Ortsgruppen des Schwarzwalds heute mit Spezial-Equipment ausgerüstet. Hightech inklusive - für den Einsatz am steilen Felsen, die Windenrettung aus dem Hubschrauber oder die Suche im unwegsamen Gelände mit Wärmebilddrohnen.

Fitness und medizinische Grundkenntnissen sind Voraussetzung

Wer sich heute zur Bergretterin, zum Bergretter ausbilden lasse, müsse nicht nur fit sein, sondern über Grundkenntnisse der Notfallmedizin verfügen, teilt die Bergwacht mit. Entscheidend sei auch: in schwierigen, teils lebensbedrohlichen Situationen Ruhe zu bewahren.