Ganzen Einsatz zeigt die Bergwacht auch bei der „Baumpflanz-Challenge“. Foto: Banholzer

Im Sinne der Nachhaltigkeit macht auch die Bergwacht gerne mobil. Auf die Nominierung für die „Baumpflanz Challenge“ reagiert sie mit einer Lösung in zwei Etappen.

Wie so vieles im Leben ist Bergsteigen das ständige Entscheiden zur Bewältigung erwarteter oder unerwarteter Herausforderungen. Erst recht gilt das für den Job der Bergwacht.

 

Insofern durfte die Nominierung zur Teilnahme an der „Baumpflanz-Challenge“ ein bisschen Zusatzaufwand und ein müdes Lächeln ausgelöst haben. „Müde“ nicht zuletzt, weil die Bergwacht Rottweil in jüngerer Zeit zunehmend häufig alarmiert wird. Weil Rettungseinsätze möglichst effizient erledigt werden sollten, hat das Team auch darin Übung.

So ging es neulich gut gelaunt zu einer Übung nach Lauterbach. Unterwegs organisierte Ralf Banholzer bei Blumen Längle, die an diesem Strang gerne mitzogen, noch ein Apfelbäumchen – und dann kam alles anders. Der Übungsverlauf bescherte unerwartete Herausforderungen, sodass das Bäumchen fast unter die Räder geraten wäre.

Doch so ein Bergwacht-Team ist darin geübt, Lösungen zu finden. Zudem hatte man nach der Nominierung ja sieben Tage Zeit für den Vollzug. Der Einsatz fand dann in Rottweil statt. Dort wurde das Bäumchen in einer ruhigen Minute auf einer innerstädtischen Grünfläche gepflanzt. Da diese aber bald überbaut werden soll, darf es – gegen eine Spende – gerne wieder ausgegraben und in einem heimischen Garten, dann gerne für länger, eingepflanzt werden.

Wer Interesse hat, darf sich gerne über die Website www.bergwachtrottweil.de oder per E-Mail an info@bergwachtrottweil.de melden.