Bei den Löscharbeiten auf der B27 sind 17 Feuerwehrleute im Einsatz. Der Bus brennt vollständig aus, dabei entsteht ein Schaden von rund 500 000 Euro. Foto: Christian Klemm

Der Fahrer des Gelenkbusses in Donaueschingen ist ohne Fahrgäste unterwegs und versucht zunächst, das Feuer selbst zu löschen. Die Strecke ist stundenlang gesperrt.

Auf der Bundesstraße B27 zwischen der Anschlussstelle Donaueschingen Mitte und Donaueschingen Nord (Fahrtrichtung Bad Dürrheim) ist es zu einem Fahrzeugbrand gekommen.

 

Im Motorraum des Gelenkbusses hatte sich am Sonntagabend, 18. Januar, gegen 19.30 Uhr ein Feuer entfacht. Der Fahrer des Busses stoppte das Fahrzeug nach dem Aufleuchten einer Kontrollleuchte. Beim Blick in den Motorraum habe er den Brand bemerkt, wie der Donaueschinger Feuerwehrsprecher Philippe de Surmont mitteilt.

Der 43-jährige Fahrer des Busses versuchte zunächst, den Brand mit einem Handfeuerlöscher zu löschen, was ihm aber nicht gelang. Der hintere Teil des Fahrzeugs stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Flammen. Die Rauchentwicklung war von Weitem zu sehen, so de Surmont.

Die Ursache ist derzeit noch unklar

Die Feuerwehr Donaueschingen war mit drei Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften vor Ort und brachte den Brand unter Kontrolle. „Die Ursache des Feuers ist derzeit unklar. Das Brandverhalten deutet auf einen Ursprung im Motorraum am Heck des Busses hin. Es handelt sich nicht um ein Elektrofahrzeug“, so Philippe de Surmont.

Vorsorglich wurde auch ein Rettungswagen zur Stelle beordert, wie die Polizei mitteilt. Der Fahrer des Busses war laut de Surmont allein im Fahrzeug. Verletzt wurde niemand. Der Mercedes-Benz-Bus eines Privatunternehmens erlitt einen Totalschaden in Höhe von 500 000 Euro.

Bis Montagmorgen voll gesperrt

Die Bundesstraße 27 war zwischen den Anschlussstellen Donaueschingen-Mitte und Donaueschingen-Nord bis Montagmorgen gegen 9 Uhr voll gesperrt. Die Verkehrsleitung und Absicherung der Umleitungsstrecken übernahm die Straßenmeisterei Hüfingen.

Nach Angaben der Polizei musste der ausgebrannte Gelenkbus zunächst am Gelenk getrennt werden, bevor er abgeschleppt werden konnte. Dieser zusätzliche Arbeitsschritt machte die Bergungsarbeiten besonders aufwendig und zeitintensiv.