Ein mit 25 Tonnen Papier beladener Lastwagen ist am Donnerstagmorgen auf der B 33 in ­Nußbach in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen und am linken Fahrbahnrand im Graben zum Stehen gekommen. Der Lastwagen befindet sich in Schräglage. Foto: Sprich

Schwierige Straßenverhältnisse. Kaminbrand ruft abends Feuerwehr auf den Plan.

Triberg - Der Winter hat die Raumschaft Triberg nach wie vor fest im Griff. Der anhaltende, kräftige Schneefall sorgt nicht nur für schöne Winterfotomotive, sondern vielerorts vor allem für schwierige Straßenverhältnisse. Die Räumdienste sind im Dauereinsatz, doch überall können sie nicht gleichzeitig die Straßen von der weißen Pracht befreien.

Schon in den frühen Morgenstunden des Donnerstags haben die vorherrschenden winterlichen Straßenverhältnisse erneut zu Verkehrsbeeinträchtigungen und vereinzelt auch zu Verkehrsunfällen geführt. So kam beispielsweise auf der Bundesstraße 33 zwischen Triberg und St. Georgen ein Richtung Triberg fahrender Lastwagen in einer scharfen Rechtskurve auf der Sommerauerstraße in Nußbach von der Fahrbahn ab und rutschte am linken Fahrbahnrand gegen die Leit­planke. Dort blieb er seit etwa 5 Uhr schräg am Fahrbahnrand im Graben stehen.

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Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Konstanz auf Nachfrage mitteilte, sollte der Lastwagen nach 13 Uhr mit einem speziellen Abschleppdienst aus dem Graben gezogen werden. Da dies aufgrund der extremen Wetterverhältnisse und der 25 Tonnen schweren Papierladung jedoch nicht problemlos möglich war, erfolgen die Bergungsarbeiten nun erst am Freitagmorgen in der Frühe mit einem Spezialkran.

Verletzt wurde bei dem ­Unfall niemand. Der Fahrer des Lastwagens mit aus­ländischem Kennzeichen erhält jedoch einen Bußgeldbescheid, weil er trotz Kettenpflicht ohne Schneeketten unterwegs war.

Kaminbrand ruft abends Feuerwehr auf den Plan

In Schonach rückte die Feuerwehr bereits am Mittwochabend bei heftigem Regen und Glatteis mit vier Fahrzeugen, inklusive Drehleiter, und 21 Mann in die Sommerbergstraße aus. Über die Leitstelle war um 21.14 Uhr ein Brand gemeldet worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass der im Erdgeschoss wohnende Besitzer eines Wohnhauses durch einen piepsenden Rauchmelder in der unbewohnten Dachgeschosswohnung auf den Kaminbrand aufmerksam gemacht worden war.

Unter der Leitung von Kommandant Dirk Schuler ließ die Feuerwehr den Kaminbrand kontrolliert ausbrennen und belüftete die mit dickem Rauch versehenen Räume. Verletzt wurde niemand. Ausgelöst wurde der Brand vermutlich aufgrund von zu viel Glanzruß im Kamin. Der Wehreinsatz dauerte rund eineinhalb Stunden.

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