Eine Rettungsaktion mit Trage und Seilzug führte die Bergwacht im Zollernalbkreis durch. (Symbolfoto) Foto: Volker Adler/adler-fotografie

Ein Wanderer ist am Sonntag am Lochen einen Abhang hinabgestürzt. Die Bergwacht rückte mit einem Großaufgebot aus und rettete den Mann aus seiner misslichen Lage.

Das Bild ist beängstigend: Ein Wanderer stürzt einen Abhang hinunter. Er lebt, allerdings ist er durch den Sturz zu schwer verletzt, um sich aus eigener Kraft aus dem Abgrund zu befreien. So geschehen ist das einem Wanderer am gespaltenen Fels am Lochen.

Gegen 17 Uhr wurde die Bergwacht im Zollernalbkreis von der Leitstelle benachrichtigt. Ein Großaufgebot rückte aus, um dem gestürzten Wanderer zu helfen. Zehn Personen und zwei Einsatzfahrzeuge machten das Rettungsteam allein von Seiten der Bergretter aus. Hinzu kamen Notarzt und Rettungswagen, so dass insgesamt etwa 15 Personen zur Hilfe eilten.

Einsatzleiter lobt Zusammenarbeit mit Rettungsdienst

Die Menge an Rettungskräften war notwendig, da der Einsatz sich als schwierig erwies. Mit Gebirgstrage und Seilzug musste der Verletzte geborgen werden. Im Anschluss wurde der Wanderer von dem ebenfalls angerückten Notarzt versorgt und ins Krankenhaus Balingen gebracht.

Edwin Blessing, Leiter der Bergwacht Zollernalb und Einsatzleiter der Rettungsaktion, bezeichnete den Einsatz als „aufwendig, aber genau das, für das wir in der Bergwacht trainieren“. Er lobte das Zusammenspiel zwischen Rettungsdienst und Bergwacht, das im Kreis immer sehr gut sei. Dem gestürzten Wanderer ginge es, laut Blessing, den Umständen entsprechend, gut.