Freude herrscht in Döggingen bei Vereinen und Gruppen. Durch die sanierten Mehrzweckräume in der Gauchachschule entspannt sich die Raumnot deutlich.
„Der Mehrzweckraum ist fantastisch und in seinen Dimensionen so, dass wir bereit sind, viele weitere Sänger willkommen zu heißen, ohne dass es in den Proben zu eng wird“, freute sich der stellvertretende Vorsitzende des Dögginger Männergesangvereins Arnold Hölderle. Er war nicht der Einzige, der bei einer Besichtigung der beiden sanierten Mehrzweckräume im Unter- und Erdgeschoss der Gauchachschule anerkennende Worte fand.
Vertreter zahlreicher Vereine und die Ortschaftsräte waren voll des Lobes über die Sanierung der Räume, die mit einer deutlichen Entspannung der Raumnot der Dögginger Vereinswelt einhergeht.
Von der Sanierung profitiert auch die Grundschule, der die Mehrzweckräume ebenfalls für Aktionen offenstehen. Abgesehen davon befindet sich im Untergeschoss ohnehin die Schulküche.
Bei einem Rundgang durch die Räume, deren Fenster, Elektroinstallation und Beleuchtung nach dem neuesten Stand der Technik erneuert sind, taucht immer wieder der Name von Martin Wetzel auf. Der seit Anfang April pensionierte Hausmeister trug mit seinem Engagement und handwerklichem Geschick in unzähligen Stunden dazu bei, dass sich die Vereine und Vereinigungen nun über neue Räume freuen können. Diese strahlen durch neuen Putz und Anstrich nun Frische aus und sind sogar mit Akustikdecke ausgestattet.
OV ist begeistert
Ortsvorsteher Georg Baum bedankte sich hinsichtlich der Renovierung der Mehrzweckräume auch beim städtischen Bauamt für die gute Zusammenarbeit. Zudem hob er die Verwaltung mit Bürgermeister Micha Bächle an der Spitze und den Gemeinderat für die Bereitstellung der finanziellen Mittel hervor. „Es ist unglaublich, was man aus einem Raum machen kann, der zuvor nur von der Krabbelgruppe während zwei Stunden belegt war“, freute sich Baum über eine Bereicherung, die zu Beginn der kompletten Sanierung der Gauchachschule so nicht vorgesehen war.
Satte Spende erhalten
In diesem Zusammenhang verwies er auf die Fritz-Reimnitz-Stiftung. Sie hatte mit ihrer Förderung zugunsten der Bildungseinrichtung in Höhe von 50 000 Euro die Sanierung in dieser Form erst möglich gemacht. „Ohne diese Unterstützung wäre vieles, was wir heute sehen, nicht möglich gewesen“, sprach Baum von einer Stiftung von unschätzbarem Wert für Bildung, Kultur und Gesellschaft.
Gauchenzunft stößt Überlegungen an
Einer der Mitspieler, die den Stein für die Vereine ins Rollen brachten, war die Gauchenzunft. Mit ihrem Antrag, den zumeist leerstehenden Mehrzweckraum in der Schule nutzen zu dürfen, stieß sie Überlegungen an, die nach längeren Diskussionen zum jetzigen Ergebnis führten.
Dieses beinhaltet den mit einer Akustikdecke ausgestatteten Mehrzweckraum im Erdgeschoss als neuen Proberaum für den Männergesangverein und den Kirchenchor.
Einen ersten Eindruck des neuen Proberaums bekamen Dutzende Teilnehmer aus dem Gebiet des Schwarzwald-Baar-Chorverbands, die sich vor ein paar Wochen an einem Stimmbildungskurs beteiligt hatten.
Landfrauen, kfd und Krabbelgruppe
Weitere Nutznießer der neuen Räume, die nach Absprache jederzeit für Tagungen, Vorträge und Vereinsversammlungen offenstehen, sind die Landfrauen und die Kfd. Die Krabbelgruppe kann ihr Angebot wieder wöchentlich vorhalten. Die Gauchenzunft hat schließlich ausreichend Platz für ihre Sitzungen und um sich auf die fünfte Jahreszeit vorzubereiten.