Soziale Kontakte im Einklang mit den Pandemie-Bestimmungen sind in den BeneVit-Einrichtungen durch die 2G-Plus-Regel möglich. Quelle: Unbekannt

Nach rund einem Monat 2G-Plus-Regel in seinen Häusern und der umstrittenen Freistellung ungeimpfter Mitarbeiter zieht der Burladinger Altenpflege-Unternehmer und BeneVit-Chef Kaspar Pfister eine positive Bilanz.

Sein Fazit: 2G-Plus schützt in hohem Maße die Bewohner in den BeneVit-Einrichtungen und ermöglicht ihnen ein Leben in Gemeinschaft, in einer Hausgemeinschaft. So seien hoher Schutz und soziale Kontakte im Einklang mit den Pandemie-Bestimmungen zu bringen. Isolation zu Hause sei problematisch, sagt der Unternehmer.

"Viel Zuspruch erhalten"

In allen BeneVit-Einrichtungen gilt seit 1. Dezember für alle Mitarbeiter die 2G-Plus-Regel: Jeder Mitarbeiter hat einen Schutzstatus, ist entweder geimpft, genesen, oder hat einen Antikörpernachweis oder ein ärztliches Attest und wird vor jedem Dienstbeginn getestet. "Für diese Entscheidung habe ich von Anfang an aus der Bevölkerung und von Angehörigen, aber auch von Mitarbeitern viel Zuspruch erhalten, was mich sehr gefreut hat", sagt BeneVit-Chef Kaspar Pfister.

Inzwischen ist die Impfpflicht für Mitarbeiter in Einrichtungen mit gefährdeten Personen gesetzlich geregelt, allerdings erst ab März 2022. Pfister fühlt sich zwar bestätigt, er findet aber, es sei ein zu großes Risiko, so lange damit zu warten: "Ich hätte mir das schon im August und September 2021 gewünscht. Gerade in der vierten Welle haben wir gesehen, dass ungeimpfte Mitarbeiter ein hohes Risiko darstellen, sich im privaten Bereich zu infizieren und das Virus unabsichtlich ins Haus tragen – und das trotz Testung vor jedem Dienstbeginn und FFP2-Maske, Desinfektion und aller weiteren Schutzmaßahmen."

Deshalb will er bei seinem Kurs bleiben, nur noch "geschützte" Mitarbeiter einzusetzen und sie trotzdem alle täglich testen zu lassen. "Ich weiß, dass die in meinen Einrichtungen wohnenden Senioren und ihre Angehörigen das zu schätzen wissen, denn wir tun mehr, als die Corona-Verordnungen der Länder vorschreiben. Auch erfahre ich immer wieder, dass Sicherheit im eigenen Zuhause oft nichts anderes bedeutet als komplette Isolation mit geringen sozialen Kontakten. Daraus entsteht Einsamkeit, die schwere seelische und auch körperliche Folgen für Senioren haben kann", ist sich Pfister sicher.

Er hält das Leben in einer Gemeinschaft, die so geschützt wird, wie es BeneVit in allen Einrichtungen umsetzt, für die bessere Alternative. "Ich möchte regelrecht dafür werben, gerade jetzt das Leben in einer Gemeinschaft zu verbringen, Freude und Spaß miteinander zu haben, wo man sich jederzeit mit jemandem unterhalten kann und trotzdem einen hohen Schutz erfährt", kommentiert der BeneVit-Chef.

"Einen garantierten Schutz vor Infektion gibt es allerdings nirgends, weder zuhause noch in den BeneVit-Hausgemeinschaften. Aber nirgends wird mehr dafür getan, als bei uns und gleichzeitig ist man nie allein."