Die „Wälder Böhmischen“ sorgten beim Benefizabend in der Waldau-Schänke in Buchenberg für beste Stimmung. Der Erlös kommt der Schönwälder Nachsorgeklinik Katharinenhöhe zugute.
Der Name ihrer bunten Gruppe ist Programm: Für die Musiker der „Wälder Böhmischen“ bedeutet Schwarzwald zwar Heimat, ihr (musikalisches) Herz schlägt aber für die Böhmische Blasmusik. Die bekannte und beliebte Combo war dieser Tage bei einem Benefizkonzert zugunsten der Schönwälder Nachsorgeklinik Katharinenhöhe in der Waldau-Schänke zu erleben.
Seit nunmehr 17 Jahren engagieren sich die Wirtsleute Elke und Fritz Beck nebst Angehörigen, dem Personal sowie zahlreichen dort auftretenden Künstlern und vielen externen Unterstützern für die „Katha“. Die Tenne der „Waldau“ war voll besetzt und die Stimmung bestens, als Fritz Beck gut gelaunt, mit seiner Glocke die Gäste willkommen hieß.
Er freue sich sehr auf diesen Auftritt der „Wälder Böhmischen“, die zum zweiten Mal seine Gäste seien. Beck begrüßte besonders den Geschäftsführer der „Katharinenhöhe“, Stephan Maier, der im Oktober diesen Jahres in den Ruhestand geht.
Neuigkeiten von der „Katha“
Dieser informierte kurz die Gäste über Neuigkeiten von der „Katha“ und bedankte sich bei allen Spendern und Unterstützern seiner Einrichtung. Dann übernahmen die Musiker der „Wälder Böhmischen“ das Kommando. Sie haben eines gemeinsam: Alle zelebrieren mit großer Leidenschaft die Böhmische Blasmusik – so auch bei ihrem Gig in der „Waldau“.
Die Besucher hörten ein kleines Blasorchester, das mit klassischer böhmischer Instrumentierung brillant aufspielte und beste Stimmung verbreitete. Das Repertoire erstreckte sich über ein breites Spektrum an bekannten, beliebten Polkas, Märschen und Walzern. Bei den Solostücken spendete das Publikum Beifall. Ein Klassiker folgte dem nächsten: „Böhmische Liebe“, „Auf der Vogelwiese“ oder Ernst Moschs „Egerland Heimatland“. Aber es gab nicht nur böhmische Titel zu hören. Dass die Musiker auch toll singen können, bewiesen sie eindrücklich mit „Dem Land Tirol die Treue“.
Für die „Wälder Böhmischen“ gab es an diesem Abend auch eine musikalische Premiere: Sie spielten erstmals vor Publikum Mathias Gronerts „Bollenhut-Polka“ – spätestens jetzt waren die Zuhörer nicht mehr zu halten. Nach mehr als drei Stunden zünftiger Blasmusik vom Feinsten endete der Abend in der „Waldau“ – jedoch nicht ohne die vom Publikum stürmisch geforderten Zugaben.