Der Start der Albstadt-Challenge fällt traditionell noch in die ausgehende Nacht. Foto: Horst Schweizer

Die Albstadt-Challenge hat ihr erstes Jubiläum. Am Samstag, 30. August, steht die zehnte Auflage des Wander-Events über 60 Kilometer mit 1500 Höhenmetern an.

Die Stadt Albstadt feiert im Juli ihren Zusammenschluss vor einem halben Jahrhundert, einige Wochen danach kann die Albstadt-Challenge ihr 10-jähriges Jubiläum begehen.

 

Gerne blickt das Organisationsteam des Pfeffinger Fußballclub-Fördervereins um Gerd Bitzer auf den 29. August 2015 zurück, als die Premiere mit dem Motto „soweit die Füße tragen“ stattfand. Höchst erfolgreich. Gestartet zur 60 Kilometer-Tour waren 159 Teilnehmer, 77 schafften die gesamte Strecke. Ortsvorsteher Roland Merz schickte um 6 Uhr mit dem Startschuss erstmals das große Feld auf die Reise. „Es wäre schön, wenn hier eine Erfolgstory wie beim Bike-Marathon beginnen würde“, gab er den Läufern und Läuferinnen mit auf den Weg.

Seine Hoffnung sollte sich bestätigen, denn inzwischen ist die Albstadt-Challenge eine Erfolgsgeschichte. Wegen der Tunnelbaustelle in Laufen und der dann wieder eingerichteten Umleitungstrecke durch Pfeffingen ist die Zillhauser Straße von den Parkplätzen aus über eine Fußgängerampel, welche zu der Veranstaltung aufgebaut wird, zu überqueren. Da die Parkkapazitäten beschränkt sind, appelliert der Ausrichter an die Teilnehmer, Fahrgemeinschaften zu bilden oder das Auto zu Hause zu lassen.

Bekannte Strecke hat sich bewährt

Das Hauptfeld wird wieder um 6 Uhr vom Pfeffinger Sportgelände aus starten. Alle Läuferinnen und Läufer checken sich zuvor mit einem QR-Code ein, jeder ist mit seinem Handy mit dem Organisationsteam verbunden. „An der bekannten Strecke hat sich im Jubiläumsjahr nichts geändert“, erzählt Gerd Bitzer, Initiator der Albstadt-Challenge. Nach dem höchst anspruchsvollen Aufstieg zum Pfeffinger Böllat sind die markanten Punkte des beliebten Wander-Events der Gräbelesberg, die Hossinger Leiter, der Malesfelsen, die Schleicherhütte, der Schlossfelsen, die Felsen über Truchtelfingen, der Hangende Stein und das Zellerhorn.

Jedem ist es überlassen, wie er die Strecke angeht. Das Anmeldefenster ist seit 1. Juni geöffnet. Bisher liegen über 250 Anmeldungen vor. Zum Vergleich: im Vorjahr waren es zu diesem Zeitpunkt 126. „Wir hoffen daher, dass wir im Jubiläumsjahr eine Rekordteilnehmerzahl erreichen werden und sind zuversichtlich, dass wir mit unseren Erfahrungen aus den Vorjahren eine höhere Teilnehmerzahl verkraften können und daher keinen Anmeldestopp ankündigen wollen“, blickt Gerd Bitzer positiv auf die kommenden Wochen.

Meldungen sind bis zum 20. August möglich. Im Vorjahr gab es 430 Anmeldungen. 413 Personen, was einen neuen Rekord darstellte, gingen bei besten Bedingungen die Herausforderung an. Bewährt haben sich die vier Verpflegungsstellen, welche auch heuer vom Förderverein-Team bestmöglich bestückt sein werden.

Fahrschuttle wird nur noch selten angefordert

Ebenso angeboten wird ein Fahrshuttle. Allerdings, so Gerd Bitzer, mache sich positiv bemerkbar, „dass unsere Teilnehmer immer fitter werden“. Was zeige, dass der Fahrdienst nur noch in Ausnahmefällen angefordert werde, 2024 kamen über 82 Prozent der Teilnehmer innerhalb der angegebenen Zeit von 15 Stunden ins Ziel. Für die Zuschauer ergibt sich dieses Jahr im Zielbereich der Vorteil, da der Einlauf über den Rasenplatz geht und somit deutlich besser eingesehen werden kann. Dort wir ein Rahmenprogramm für Zuschauer und Finisher organisiert.

Nach dem Start um 6 Uhr ist das Zeitlimit von 15 Stunden bis zum letzten Zieleinlauf um 21 Uhr sportlich. „Wir werden die Teilnehmer, die nach 20 Uhr an der letzten Verpflegungsstation in Onstmettingen sind, aus der Wertung nehmen. Es soll eine Challenge mit festen Spielregeln bleiben“, so Gerd Bitzer.