Auch mit dem Rad waren viele der Teilnehmer beim Zugspitzing am Wochenende unterwegs – für den guten Zweck. Foto: Wolfgang Grether

Laufen, Radfahren, Wandern oder Triathlon – über 30 Teilnehmer legten beim „Zugspitzing“ über 2962 Meter zurück, um Geld für Kinder in Afrika zu sammeln.

Zugspitzing? 2962 Meter ist die Zugspitze hoch. Genau so viele Höhenmeter zu überwinden, war das Ziel für über 30 Sportler am vergangenen Wochenende am Belchen. Nach der Premiere des Spendenlaufs im vergangenen Jahr konnten die Teilnehmer bei dieser zweiten Auflage zwischen den vier Disziplinen Laufen, Wandern, Radfahren oder Triathlon auswählen.

 

Der Lauf auf den Belchen startete schon ganz früh am Samstagmorgen, die Triathleten mussten aber schon am Freitagabend vier Mal quer durch den Windgfällweiher schwimmen und damit die 2962 Meter zurücklegen. Danach ging es für sie aufs Rad.

„Eine riesige Freude“

Organisator Jürgen Wetzel hatte zur Wohltätigkeitsveranstaltung eingeladen und niemand hatte das Kommen bereut. „Sagenhafte Stimmung, tolles Wetter, riesige Freude am schönsten Berg im Schwarzwald“, so umschrieb eine Teilnehmerin das Dabeisein bei ihrem Eintreffen an der Verpflegungsstation auf dem Belchen. Zum langen Reden blieb keine Zeit, denn schon rief ein Läuferkollege: „Weiter zum nächsten Anlauf“. Schließlich galt es die Zugspitzmeter zu schaffen. Vermutlich haben dieses Ziel alle erreicht. Das stand aber nicht im Vordergrund.

Eine Gruppe Läufer bei der Verpflegungsstation auf dem Belchen. Foto: Wolfgang Grether

Training der Schweizer

Beeindruckend neben der schönen Gemeinschaft sind auch die Geschichten im Umfeld. Mehrere Teilnehmer aus der Schweiz trainierten bereits im Vorfeld. Dabei galt es keine Mühen zu Scheuen: Nach der Spätschicht ging es mit dem Zug nach Zell. Von dort wurde auf den Belchen gewandert, ab 2:30 Uhr geschlafen und am nächsten Morgen trainiert.

Essen für Kinder

Das Wichtigste waren aber nicht Sport und Geselligkeit sondern das eigentliche Ziel. Mit diesem Event wurde „Mary’s Meal“ unterstützt. Die Hilfsorganisation ermöglicht Kindern in knapp 20 Ländern Afrikas, vor allem aber in Malawi, eine tägliche Mahlzeit in der Schule. Insgesamt kamen durch das Zugsptizing über eingegangene Patenschaften über 30 000 Euro zusammen, freut sich Organisator Jürgen Wetzel. Davon können 1400 Kinder ein Jahr lang in der Schule eine Mahlzeit bekommen.