Koppel-Betreiberin Nadine Bittel-Holtzmann (links) freute sich über den Besuch von Lena Husch. Mit dabei hatte sie „Caba“ und „Sabrina“ (beide weiße Mähne). Das dritte Pferd war bisher noch nicht auf der Leinwand zu sehen, es werde derzeit ausgebildet. Foto: Gündner

Kappel-Grafenhausen erhielt besonderen Besuch: Trainerin Lena Husch mit ihren Pferden, die bereits in vielen Filmproduktionen zu sehen waren – etwa in „Bibi und Tina“.

Egal ob auf der Leinwand, in Musikvideos oder in Fernsehproduktionen: Trainerin Lena Husch war bereits in ganz Deutschland unterwegs, damit Film-Studios ihre Pferde vor die Kamera bekommen. Zu sehen sind sie etwa in „Ostwind“ oder „Bibi und Tina“. Nun legte die Hessin mit ihren Promi-Pferden auch in Kappel-Grafenhausen einen Zwischenstopp ein – nämlich auf der Koppel der „Lobo-Ranch“.

 

„Husch war mit ihren Pferden auf dem Weg in die Provence, um Urlaub zu machen. Mir hat sie erzählt, sie wurde auf der Autobahn müde. Spontan hat sie beschlossen, die Ausfahrt Ettenheim runterzufahren – und siehe da: Am Ortseingang Grafenhausen war eine Koppel“, erinnert sich Brunhilde Gündner. Die ehemalige Gemeinderätin wohnt gegenüber des Reitplatzes und hat unsere Redaktion auf den Besuch der drei Filmpferde aufmerksam gemacht. „Ich habe unten Glühwein getrunken und sofort gemerkt, dass etwas los ist“, erklärt die Seniorin, die regelmäßig ein Auge auf die Tiere der Ranch-Betreiberin Nadine Bittel-Holtzmann wirft. „Sie hat sich durchgefragt, wem die Koppel gehört. Nadine Bittel-Holzmann war in der Nachbarschaft zum Neujahrsumtrunk, spontan wurde Husch auch zum Glühwein eingeladen“, so Gündner.

Auch das Pferd „Caba“ kam in Kappel-Grafenhausen zur Ruhe. Hier ist es im Musikvideo „Madonna“ des Künstlers „Apache 207“ zu sehen. Rund 25 Millionen Mal wurde es bisher aufgerufen. (Screenshot) Foto: Youtube

Die drei Pferde wurden samt Fahrzeug anschließend auf der Koppel abgestellt und mit frischem Heu versorgt. „Die Trainerin war nett. Sie war wie ihre Pferde – sehr umgänglich“, beschreibt die Ex-Gemeinderätin im Gespräch.

„Selbstverständlich wurden die schönen Tiere am nächsten Morgen hervorragend bewirtet“, erklärt sie. Gegen Mittag startete dann der Transporter weiter Richtung Süden – jedoch erst, nachdem Huschs Fahrzeug Starthilfe gegeben wurde. „War eine kalte Nacht“, so Gündner.

Die Pferde von Trainerin Lena Husch waren bereits in zahlreichen Filmen und anderen Videoproduktionen zu sehen. Darunter „Der Schimmelreiter“, „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“, „Ponyherz – wild und frei“, „Reiterhof Wildenstein“, „Zwei unter Millionen“, „Joko und Klaas: Mein bester Feind“, „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ oder auch eine Werbung der Automarke Dacia.