Landrat Günther-Martin Pauli (von links), Kreisbrandmeister Stefan Herrmann, Michael Gomeringer, Vanessa Ellis (Ellis Events) und Marco Pscheidt schließen das Kreisimpfzentrum in Meßstetten. Foto: Frey

Im Januar eröffnete auf dem Gelände der ehemaligen Bundeswehr-Kaserne in Meßstetten das Kreisimpfzentrum. Über acht Monate lang war es der Hauptmotor der Impfkampagne im Zollernalbkreis. Jetzt hat es an diesem Donnerstag endgültig den Betrieb eingestellt. 

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Meßstetten - Landrat Günther-Martin Pauli fand an diesem Donnerstag Abend viele lobende Worte für das Kreisimpfzentrum und die über 300 Mitarbeiter, die bei seinem Betrieb geholfen haben. "Jeder hat mitgedacht und dabei geholfen, dass das Kreisimpfzentrum schnell seinen Betrieb aufnehmen konnte. Dafür herzlichen Dank." Sein Dank galt auch dem Führungsstab rund um Kreisbrandmeister Stefan Hermann: Vanessa Ellis, Marco Pscheidt und Michael Gomeringer. Er bedankte sich außerdem beim Zollernalbklinikum, welches bei der Beschaffung von Impfstoff ausgeholten hat sowie dem DRK und der Bundeswehr, welches das Gebäude auf dem ehemaligen Gelände der Kaserne zur Verfügung gestellt hat.

Besondere Erwähnung fand auch der digitale Impfnachweis, welcher seit Juni ausgegeben wurde

Der Zollernalbkreis sei in Bezug auf das Impfen ein Vorbild gewesen. Seit der Eröffnung am 22. Januar war das Kreisimpfzentrum 252 Tage im Betrieb. "Durch die ständigen Verbesserungen im Kreisimpfzentrum konnten an den besten Tagen über 1000 Impfungen pro Tag mit nur der Hälfte vom Sozialministerium vorgesehenen Ärzte durchgeführt werden", verkündete Pauli stolz. "Rund 1,9 Millionen Euro wurden insgesamt gegenüber dem Sozialministerium geltend gemacht. Damit haben wir den Verfügungsrahmen deutlich unterschritten."

Neben dem Impfen im Kreisimpfzentrum lobte Pauli auch die zahlreichen Impfaktionen, wie beispielsweise an der Burg Hohenzollern, auf den Wochenmärkten, im Badkap und bei Fußball- und Handballspielen.

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Besondere Erwähnung fand auch der digitale Impfnachweis, welcher seit Juni ausgegeben wurde: "Wir waren der zweite Landkreis bundesweit, der das auf den Weg gebracht hat. Vor allem die ältere Bevölkerung legt Wert darauf, dass man damit auch ohne Handy oder den gelben Impfpass seine Impfung nachweisen kann."

Hermann pflichtete Pauli bei und bedankte sich dafür, dass ihm die verantwortungsvolle Aufgabe der Leitung übertragen wurde: "Es hat mir viel Spaß gemacht und wir haben das hier toll hinbekommen." Er lobte außerdem die tolle Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und verlieh dem Oberstarzt Martin Sander das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze.