Werner Fimm ist am Sonntag, 3. August, im Alter von 60 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Der bekannte Internet-Pfarrer wird am Freitag in seinem Heimatdorf beigesetzt.
Obwohl Pfarrer Werner Fimm schon seit vielen Jahren außerhalb seines Heimatdorfs Schuttern wirkte, kehrte er nahezu jedes Jahr zum Schutterer Fest an Mariä Himmelfahrt zurück. Im vergangenen Jahr war das nicht der Fall – und Pfarrer Fimm machte seine schwere Erkrankung öffentlich. Am Sonntag, 3. August, ist er im Alter von 60 Jahren gestorben. In Schuttern wird Pfarrer Fimm am Freitagnachmittag beigesetzt.
Zuletzt war Pfarrer Fimm als Missionar via You-Tube der Weltöffentlichkeit zugänglich. Sein persönlicher Video-Kanal heißt „Maria Magdalena“. Damit erreichte er einen hohen Bekanntheitsgrad. Viele Menschen, die er selbst nicht kannte, gehörten zu seinen Zuhörern und Abonnenten.
Pfarrer Fimm war in seinem ersten Beruf Postbeamter. Bald spürte er den Ruf zum Priesteramt und absolvierte sein Theologiestudium. Am 29. September 2001 wurde er in in Schaan, im Fürstentum Liechtenstein zum Priester geweiht. Von 2004 bis 2010 wirkte er als Priester in Triesen, ebenfalls im Fürstentum Liechtenstein. Im Exerzitienhaus St. Ulrich in Hochaltingen war er von 2010 bis 2014. Aber Pfarrer Fimm wollte das „Wort Gottes verkünden.“
Ab 2014 war er von jeglicher Pfarrverpflichtung freigestellt
Im Internet findet sich ein Beitrag von ihm, in dem er erläutert, wie er sich von 2014 an als „Missionar“ in den Dienst der Menschen stellen wollte. Dabei betonte er: „Ich wollte die Zeit in der Pfarrei nicht missen.“ Diese Zeit war ihm kostbar und habe er als Vorbereitung für sein Wirken als Missionar verstanden.
Vom Jahr 2014 an gehörte er dem missionarischen Stützpunkt im Kloster Brandenburg an und war von jeglicher Pfarrverpflichtung freigestellt. Predigen bedeutete für ihn nicht auf die Uhr schauen und spätestens nach 10 bis 15 Minuten ein Ende finden. Vielmehr wollte er „Volksmissionar“ sein. Bis zum Schluss hat Pfarrer Fimm gepredigt und viele Menschen über seine Verkündung im Internet erreicht. In zahlreichen Beiträgen wird Pfarrer er für dessen missionarischen Dienst gedankt.
In seinen Gebeten hat er sich stets für erkrankte Menschen eingesetzt
In seinen Gebeten hat Pfarrer Fimm stets für erkrankte Menschen um Heilung gebeten. Auf der Internetseite des Kloster Brandenburgs heißt es: „Pfarrer Fimm ist friedlich um 21 Uhr, am Sonntag, 3. August 2025, während des Barmherzigkeitsrosenkranzes, verstorben.“ Und auf einem You-Tube-Beitrag erklärte Pfarrer Fimm selbst: „Die himmlische Freude muss gewaltig sein. Ich freue mich darauf.“
Beerdigung
Das Seelenamt für Pfarrer Werner Fimm findet am Freitag, 8. August, in der Kirche Mariä Himmelfahrt in Schuttern statt. Beginn ist um 13 Uhr. Anschließend ist Beerdigung auf dem Friedhof in Schuttern.