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Bei Schorndorf 500 Fahrgäste müssen nach Kurzschluss aussteigen

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Ein Kurzschluss an Bord eines Regionalexpresses hat bei Schorndorf am Donnerstag die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Foto: dpa/Symbolbild

Schorndorf - Nach einem Kleinbrand an Bord eines Regionalexpresses ist es am Donnerstagabend auf der Strecke zwischen Grunbach und Schorndorf (Rems-Murr-Kreis) zu Ausfällen und Verspätungen gekommen. Die Ursache war wohl ein Kurzschluss.

Wie die Polizei meldet, sprachen Reisende an Bord des Zuges gegen 18.45 Uhr eine Zugbegleiterin an und machten sie darauf aufmerksam, dass es aus einer Deckenleuchte qualmte. Die Frau veranlasste daraufhin einen außerplanmäßigen Halt an der Haltestelle Schorndorf-Weiler und bat alle 500 Fahrgäste auszusteigen. Anschließend versuchte sie, das Feuer zu löschen.

Zugbegleiterin kommt in Klinik

Die alarmierte Feuerwehr rückte an und löschte den Brand. Die 36-jährige Zugbegleiterin wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Fahrgast begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung.

Die Strecke zwischen Grunbach und Schorndorf musste bis etwa 19.50 Uhr in beiden Richtungen gesperrt werden. Die Mehrzahl der Reisenden setzte ihre Reise privat fort. Etwa 80 am Bahnsteig verbliebene Personen nahmen einen Regionalexpress, der außerplanmäßig kam.

Der beschädigte Zug wurde außer Betrieb genommen und fuhr leer ins Betriebswerk nach Stuttgart. Durch den Vorfall kam es zu Verspätungen und Teilausfällen im Bahnverkehr.

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