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Schopfloch So läuft es in der Fieberambulanz

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Die Fieberambulanz in Schopfloch ist nun geöffnet. Foto: Schillaci

Schopfloch - Die Fieberambulanz hat am Freitag, aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen, den Betrieb in Schopfloch in der Dornstetter Straße 19 gestartet. Wie man sich als Patient zu verhalten hat und wie der Ablauf sich darin gestaltet erfahren Sie in unserem (SB+)Artikel.

Nun ist es so weit, die Fieberambulanz hat am Freitag den Betrieb in Schopfloch in der Dornstetter Straße 19 gestartet. Auch die Kinder-Notfallpraxis aus dem Krankenhaus Freudenstadt wird dort untergebracht. Doch wie gestaltet sich der Ablauf für die Patienten?

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Eine Person fühlt sich unwohl. Sie bemerkt Erkältungssymptome wie beispielsweise Ohrenschmerzen, Husten oder erhöhte Körpertemperatur, die auf einen grippalen Infekt oder auf das Coronavirus hinweisen.

Bevor die Fieberambulanz, die sich im ehemaligen Firmengebäude der Seeger Ferntransporte befindet, besucht werden kann, sind jedoch einige Schritte nötig.

Zugang genau geregelt

Denn die Steuerung verläuft laut Michael Nagel, federführender Arzt der Fieberambulanz, über Krankenhäuser und Hausarztpraxen. Denn zuerst gilt es, den Hausarzt über die Symptome zu informieren. Dieser entscheidet, wie es weiter geht. Bei Bedarf meldet die Praxis den Patienten bei der Fieberambulanz in Schopfloch an. Von dort aus sollen die Erkrankten dann angerufen werden, um eine Uhrzeit auszumachen.

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Der Zugang zur Ambulanz sei ebenfalls genau geregelt. Die Patienten sollen links vom Gebäude Dornstetter Straße 19, in dem sich die Fieberambulanz befindet, parken. Einen Wartebereich gibt es im Gebäude nicht. Das Wartezimmer bleibe das Fahrzeug. Über ein Fenster an der linken Hauswand wird laut Nagel die Kommunikation ablaufen, auch per Handzeichen.

Wird man aufgerufen und in die Ambulanz gebeten, geht es mit Maske und Abstand durch die Tür, die sich ebenfalls auf der linken Seite befindet. Trennwände und Richtungspfeile sorgen für einen geregelten Verkehr. Eine Rollstuhlrampe sei ebenfalls verfügbar. Damit sei der Zugang barrierefrei.

Im ersten Raum findet die Anmeldung statt. Die Versichertenkarte muss der Patient selbst in das Lesegerät, das an der Glaswand befestigt ist, einführen.

Daraufhin werde der Patient in eine der drei Behandlungskabinen gebeten. Darin befänden sich alle nötigen Utensilien, beispielsweise zur Blutabnahme und für Abstriche. Auch ein CRP-Gerät, das die bakteriellen Entzündungswerte abliest, stehe zur Verfügung. Die Unterscheidung einer bakteriellen von einer viralen Infektion dauert damit laut Nagel weniger als eine Minute.

Schnelltests nicht für alle Personen vorgesehen

Geschwindigkeit lautet das Stichwort auch bei Corona-Schnelltests. Diese seien bestellt worden. Nagel merkt allerdings an, dass diese nur für Mitarbeiter oder Personen mit speziellen Indikationen oder Vorbelastungen vorgesehen sind.

In einem Lagerraum befinde sich weitere Notfall-Ausrüstung, wie der Defibrillator oder der Notfallkoffer. Mit zwei Computer und Drucker können die Patientenbefunde dokumentiert werden und Rezepte oder Überweisungen schnell ausgedruckt werden, erklärt Nagel. Um die Installation der Technik habe sich die Firma Trunte aus Haiterbach gekümmert.

Im Anschluss an die Untersuchung geht es die roten Pfeile entlang Richtung Ausgang. Das Hygienekonzept wurde gemeinsam mit der Reinigungsfirma Armbruster aus Dornstetten erarbeitet.

Bei der Kinder-Notfallpraxis, die an Wochenenden und an Feiertagen geöffnet ist, ändert sich das Vorgehen für die erkrankten Personen. Denn zur Abklärung und Anmeldung muss die Praxis immer im Voraus kontaktiert werden.

"Kinder sollen ruhig auch am Wochenende kommen", sagt Stefan Langrehr von der Kindernotfallpraxis, ebenfalls federführender Arzt der Fieberambulanz. Damit könne der Betrieb an Montagen entlastet werden. "Wir können sehr viele Dinge hier abklären", ergänzt er. Momentan arbeite man daran, dass Abstriche auch samstags abgeholt und verarbeitet werden.

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