Gute Stimmung herrscht bei den Frauen, die sich für Karten für die Frauenfasnet am 6. Februar anstellen. Warme Getränke helfen dabei, die Kälte auszuhalten. Foto: Gertrud Hauser

Die Schlange der Ticketkäufer für die Dauchinger Frauenfasnet vor der Landfrauenstube reichte bis auf den Gehweg.

Dauchingen rüstet sich für die fünfte Jahreszeit. Dies ist an einigen Stellen im Ort sichtbar. Schon um 7 Uhr stellten sich am Samstag die Anhänger der Dauchinger Frauenfasnet vor der Landfrauenstube an, um Karten für die Frauenfasnet zu ergattern. Die Kasse dafür öffnete um 10 Uhr, so haben sich doch einige mit Klappstühlen und warmen Getränken ausgerüstet. Die Schlange von Frauen und einigen Männern wurde immer länger und reichte zum Schluss bis auf den Gehweg. Obwohl es leicht schneite, waren die Temperaturen zum Aushalten, so einige Frauen im Gespräch mit unserer Redaktion.

 

An der Zunftstube haben sich die Baumsteller der Dauchinger Teufel getroffen, um den Narrenbaum im Heitel zu fällen und ihn ins Dorf zu transportieren. Für die Baumsteller ist dies immer eine ehrenvolle Aufgabe, ihren Narrenbaum zu fällen. Am Nachmittag trafen sich die Teufel-Frauen in der Zunftstube, um die Strohpuppe zu basteln, diese wird dann am Fasnet-Dienstag bei der Fasnetverbrennung ein Raub der Flammen.

Auch die Dauchinger Landjugend war im Dorf mit Traktoren und Anhängern unterwegs. Traditionell sammeln die jungen Leute am Tag nach ihrer Generalversammlung die ausgedienten Weihnachtsbäume ein, die für das Funkenfeuer am Sonntag nach der Fasnet gebraucht werden.