Bei der Talstadt-Feuerwehrabteilung haben 18 Aktive eine Ausbildung absolviert oder einen Lehrgang besucht. Vier davon auch beides.
In der Hauptversammlung dankte Abteilungsleiter und Stadtbrandmeister Patrick Wöhrle den Aktiven für die Bereitschaft, daran teilzunehmen, mit einem kleinen Präsent.
Um die am Standort Schramberg stationierten Sonderfahrzeuge wie Drehleiter und Rüstwagen routiniert bedienen zu können, seien jedes Jahr zahlreiche Ausbildungs- und Weiterbildungseinheiten erforderlich. „Nur so können wir garantieren, dass im Ernstfall die Technik auch bei zeitkritischen Einsätzen schnellstmöglich und optimal eingesetzt wird“, bekräftigte der Abteilungskommandant.
Als besonderen Höhepunkt im Jahr bezeichnete Wöhrle die erstmalig stattgefundene Übung in einer Realbrandausbildungsanlage in der „Brunnenstadt“ Külsheim, an der fünf Mitglieder der Abteilung Schramberg teilgenommen hätten. Unter reellsten Bedingungen seien die Gefahren bei der Innenbrandbekämpfung sowie das richtige Verhalten erlernt worden.
Im Tunnel gemeinsam geübt
Um sich weiteres Wissen bei der Brandbekämpfung in unterirdischen Verkehrsanlagen anzueignen, habe die Abteilung auch in 2024 wieder an einer Multiplikatorenausbildung der Tunnelfeuerwehren im mittleren Schwarzwald teilgenommen. Dabei sei das richtige Vorgehen bei Brandeinsätzen in Tunneln in Theorie und Praxis im gesperrten Hornbergtunnel geübt worden.
Neues Einsatzkonzept für den Schlossbergtunnel
Für 2025 plane er, das Einsatzkonzept für den Schlossbergtunnel in der Talstadt zu überarbeiten und einen entsprechenden Einsatzplan zu etablieren.
„All diese Aus- und Fortbildungen wären ohne das Engagement der Gruppen- und Zugführer wie auch den Helfern zur Übungsvorbereitung so nicht möglich und umsetzbar gewesen“, hob Wöhrle dankend hervor.
Solide Jugendarbeit
Jugendfeuerwehrwart Markus Finkbeiner sprach von guter und solider Jugendarbeit. Derzeit bestehe die Jugendfeuerwehr aus rund 35 Jugendlichen im Alter zwischen elf und 15 Jahre. 13 davon kämen aus der Abteilung Schramberg. Da im Moment 16- und 17-Jährige fehlten, werde es in den nächsten zwei Jahren keine Übertritte in die aktive Wehr geben. Besondere Aktivitäten seien die 24 Stunden-Übung, die Abnahme der Jugendflamme Teil 1 gewesen. Jeden zweiten Mittwoch werde geprobt, Interessierte könnten vorbei kommen und reinschnuppern, warb Finkbeiner in eigener Sache.
Neun Beförderungen
Zusammen mit Stellvertreter Arno Zehnder beförderte Wöhrle neun Einsatzkräfte. Die Probezeit als Feuerwehrmann bestanden hat Lennart Kugler. Zur Feuerwehrfrau wurde Lena Held und zum Feuerwehrmann Kevin Dinius ernannt. Zum Oberfeuerwehrmann aufgestiegen sind Stefan Assfalg, Julian Lauble, Christoph Müller und Leo Schmid. Ab sofort dürfen sich Oliver Bürkle und Markus Finkbeiner Löschmeister nennen.
Lange Jahre aktiv für die Bevölkerung
Für 25-jährige Tätigkeit im Abteilungsausschuss erhielt Bernd Schmid einen Geschenkkorb. Intern gratulierte der Abteilungskommandant Frank Soppart zum Brandmeister und Fabian Kohlmann, Christian Ragg und Christian Günzel zum 25-jährigen Feuerwehrdienst.
Info
Die offizielle Ehrung
der langjährigen Feuerwehrleute erfolgt bei der Hauptversammlung der Gesamtwehr.