Die Bee Gees – Maurice, Barry und Robin Gibb (v. li.) – im Jahr 1991: Frisuren und Klamotten nahmen den Lockdown-Look voraus. Foto: dpa/Horst Ossinger

Die Bee Gees waren in den Siebzigern das Hitzezentrum des Saturday Night Fevers. Nun bekommt die Popgruppe einen Spielfilm.

Los Angeles - Nach Shakespeare-Verfilmungen wie „Hamlet“ und „Viel Lärm um nichts“, „Thor“-Superhelden und Krimis („Mord im Orient Express“) packt der 60-jährige Kenneth Branagh nun ein Musikthema an. Der britische Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur will einen Spielfilm über die Bee Gees drehen, wie die US-Branchenportale „Variety“ und „Deadline.com“ am Mittwoch berichteten.

200 Millionen Platten verkauft

Das noch titellose Biopic über die legendäre australisch-britische Band um die Brüder Barry, Maurice und Robin Gibb soll deren rasanten Aufstieg, aber auch die Abstürze, Drogenexzesse und Familienprobleme nachzeichnen. Die Bee Gees mit weltweit mehr als 200 Millionen Plattenverkäufen waren Ende der 70er Jahre auf dem Höhepunkt ihrer turbulenten Karriere. Bee-Gees-Lieder wie „Night Fever“ oder „How Deep Is Your Love“ vom Film-Soundtrack „Saturday Night Fever“ dominierten in der Disco-Ära Radios und Charts.

Barry Gibb (74), der einzige noch lebende der Brüder, soll als ausführender Produzent mitwirken. Beteiligt sind auch Steven Spielbergs Amblin Entertainment und „Bohemian Rhapsody“-Produzent Graham King. Gibb war im vorigen Jahr auch an der Dokumentation „The Bee Gees: How Can You Mend A Broken Heart“ beteiligt.

  
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