Als eines „unserer bedeutendsten Projekte“ bezeichnete Bürgermeister Martin Ragg in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in Niedereschach.
Der in der Sitzung zur Beratung anstehende Bauantrag „Anbau Sozialräume, Lager und Werkstatt, Nutzungsänderung der ehemaligen Posträume für die Feuerwehr“, dem das Gremium zustimmte, sei ein weiterer wichtiger Schritt.
Ortsbaumeister Hartmut Stern ergänzte dahingehend, dass man die notwendige Erweiterung und Sanierung in zwei Bauetappen durchführen werde, um die Maßnahme im Haushalt „stemmen“ zu können.
Die Verträge mit den ausführenden Firmen seien unterschrieben, so Stern mit Blick auf die Erdbau- und Rohbauarbeiten, den Stahlbetonbau, sowie den Anbau. Danach werde es aus haushaltstechnischen Gründen eine Baupause geben.
Innenausbau 2027 geplant
Im kommenden Jahr gehe es dann mit dem Innenausbau weiter. Diese Arbeiten werden im Bestand so durchgeführt, dass die Einsatzbereitschaft der Wehr gewährleistet bleibt und die Feuerwehr nicht in ein anderes Gebäude ausweichen müsse.
Auf Nachfrage von Ratsfrau Elisabeth Beck-Nielsen, ob der im hinteren Bereich des Feuerwehrgerätehauses vorhandene Weg mit Treppe bestehen bleibt, erklärte Stern, dass es das Ziel sei, die dortige Rampe zu verlängern. Im Idealfall hofft Stern darauf, sich mit einem angrenzenden Grundstückseigentümer einigen zu können, statt der Rampe als besseren Ersatz einen Weg oberhalb des Gerätehauses in Richtung Steigstraße schaffen zu können. Entschieden sei diesbezüglich noch nichts.
Grundstückseigentümer plant Baumaßnahme
Der betroffene Grundstückseigentümer plane dort selbst eine Baumaßnahme – und erst wenn dessen Pläne umgesetzt werden, werde es wegen des erhofften Weges eine Entscheidung geben.
Klar sei jedoch, dass der von Beck-Nielsen angesprochene bestehende Weg mit Treppe während der erwarteten drei- bis viermonatigen Bauphase nicht nutzbar sein wird. Den bisherigen Weg mit Treppe bezeichnete Stern mit Blick auf die Feuerwehrausfahrt als schlecht, weil über diesen Weg die Nutzer direkt in eine Gefahrenzone geleitet werden. Dies sei, wenn die Feuerwehr ausrücken müsse, ein gefährlicher Zustand, den man möglichst ändern sollte.
Vor allem auch deshalb wäre es schön, wenn der von ihm erwähnte Durchgang zur Steigstraße möglich würde.