Der Kreisverband des Verwaltungsbeamtenbundes dankt Hans Mauch für dessen Engagement in den zurückliegenden zwölf Jahren.
Der Kreisverband des Verwaltungsbeamtenbundes konnte zur Frühjahrsversammlung in Fluorn-Winzeln zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen. Kreisvorsitzender Hans Mauch erinnerte in seinem Rückblick an seine zwölfjährige Amtszeit mit insgesamt 21 Veranstaltungen. Neben berufspolitischen Themen standen dabei regelmäßig Besichtigungen und Informationsveranstaltungen auf dem Programm.
In der Versammlung wurden langjährige Mitglieder geehrt. Für 25 Jahre ausgezeichnet wurden Thomas Seeger, Berndt Pfaff und Herbert Hermle. Klaus Holzner wurde für 60 Jahre und Peter Rottenburger für 70 Jahre Treue zum Verband geehrt.
Bei den Wahlen gab es einen Wechsel an der Spitze des Kreisverbandes. Bürgermeister Rainer Betschner wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt, Vanessa Bretthauer als Stellvertreterin.
Mauch kandidierte nach zwölf Jahren an der Spitze des Kreisverbandes nicht mehr, ebenso verzichtete Regina Steimer nach 19 Jahren als Stellvertreterin auf eine erneute Kandidatur.
Neiddebatte enttäuscht
Verbandsgeschäftsführer Tilman Schmidt gratulierte den neu Gewählten und würdigte das langjährige Engagement der bisherigen Amtsinhaber. In einer launigen Laudatio blickte er auf den Werdegang von Hans Mauch innerhalb des Verbandes zurück. Bereits während seines Fachhochschulstudiums engagierte sich Mauch im Arbeitsausschuss zur Reform der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst. Es folgten Tätigkeiten als Landesjugendleiter, Mitglied im Verbandsvorstand sowie als stellvertretender Vorsitzender unter Bürgermeister Gustav Kammerer.
Alexander Schmid berichtete anschließend aus der aktuellen Landespolitik. Er kritisierte die derzeit intensiv geführte Neiddebatte gegenüber der Beamtenschaft und deren „angeblichen“ Privilegien. Die Diskussion sei zwar nicht neu, allerdings beteiligten sich inzwischen zunehmend Politiker daran, „die es eigentlich besser wissen müssten“. Besonders die Vermischung von Renten- und Krankenversicherung nach dem Motto „wenn alle einzahlen, ist mehr Geld im Topf“ werde kritisch gesehen.
Zur Besoldung erklärte Schmid, dass eine Gehaltsanpassung rückwirkend zum 1. April in Höhe von 2,8 Prozent zugesagt worden sei. Zudem verwies er auf weiterhin laufende Gerichtsverfahren zur Kostendämpfungspauschale. Um mögliche Ansprüche zu sichern, sei weiterhin ein jährlicher Widerspruch erforderlich.
Bereits vor der Kreisversammlung stand eine Betriebsbesichtigung bei der Firma RUWI in Winzeln auf dem Programm. Firmenchef Reiner Ruggaber sowie dessen Söhne Florian und Daniel präsentierten das neu errichtete Firmengebäude. Das Unternehmen, typisch schwäbisch aus kleinen Anfängen gewachsen, sei heute ein wichtiger Bestandteil der Gemeinde.