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Bayern-Kicker Joshua Kimmich-Video sorgt für Schmunzler

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Der Empfang, den die Gemeinde Bösingen Joshua Kimmich vor vier Jahren gab, endete in einem großen Fest. (Archivfoto) Foto: Johnstone

Bösingen - Für viele Lacher sorgt aktuell ein Video unserer Zeitung auf Facebook. Das Video zeigt Bösingen im Juli 2016 beim Heimatbesuch von Joshua Kimmich. Die Meinungen spalten sich darüber, ob das große Event für den Fußballstar gerechtfertigt oder doch überzogen ist. Lesen Sie mehr darüber in unserem (SB+)-Artikel.

Für viel Heiterkeit und ein bisschen Wehmut sorgt aktuell ein Video unserer Zeitung auf Facebook. Das Video zeigt Bösingen im Juli 2016 beim Heimatbesuch von Joshua Kimmich.

Der Grund für den damaligen Ausnahmezustand: Für "ihren" Nationalspieler und Bayernsternchen Joshua Kimmich gab die Gemeinde nach der EM 2016 einen großen Empfang, inklusive eines Ständchens des Musikvereins und Böllerschüssen des Schützenvereins zur Begrüßung.

Geteilt wurde das Video jetzt von der Facebookseite des Fußballmagazins 11 Freunde. "Was ein Fund", schreibt das Magazin zu unserem Video. Und weiter: "Joshua Kimmich besucht seine Heimat, der Schwarzwälder Bote war vor Ort, und entstanden ist ein Zeitdokument. Beziehungsweise eine Warnung für alle Kinder, die noch Fußballprofi werden und auf keinen Fall sowas mal erleben wollen."

Ein Willkommensschild am Ortseingang, Kinder, Erwachsene und Großeltern in Trikots der Nationalmanschaft (Nummer 21) oder Bayern-Trikots (Nummer 32), die den jungen Fußballer lautstark und mit einer La-Ola-Welle begrüßen. Es ist eine lustige Szenerie, die sich in dem Video auftut, die man sicher nicht alle Tage in Bösingen sieht. Wie ein Held wird der Fußballer in seinem Heimatort gefeiert. Der junge Mann kann sich vor Fotos und Autogrammen kaum mehr retten. Man sieht deutlich: Die Bösinger sind mehr als stolz auf ihren Shootingstar.

Fast 550 Kommentare tummeln sich unter dem Facebookbeitrag, der am vergangenen Dienstag gepostet wurde. Und die Reaktionen sind ganz unterschiedlich.

"Nach diesen Eindrücken behaupte ich, Joshua Kimmichs Foul gegen Haaland war selbstverletzendes Verhalten, mit der Absicht seine Karriere vorzeitig verletzungsbedingt zu beenden, damit er nie wieder so etwas erleben muss", witzelte ein Nutzer namens Kein H. als Antwort auf das Video angesichts der großen Aufregung im Ort.

"Dorfkinder halt"

"Dorfkinder halt", sagt der User Thomas P. "Ne ne, eher regional typisch", argumentiert Karina W. mit einem gehobenem Zeigefinger-Emoji. Pit M. fasst das Video in einem einzigen Wort zusammen­: "Kultur". Laut Benni T. bekomme man von dem Video den Eindruck, als habe "der junge Mann gerade einen Weltkrieg gewonnen."

Wer sich über das Video lustig macht, wisse nicht, wie toll es ist, ein Dorfkind zu sein, findet dagegen Moni L. "Großartige Kunst, zwar etwas älter aber egal." ­postet Thorben E. als Reaktion auf das kurze Filmchen. Im passenden Dialekt fügt er noch hinzu: "ich glaube s isch ihm a wengle oagnähm".

Vorname sorgt für regen Diskussionsstoff

"Das war dann letzte Mal, das er dort war oder?"­ fragt Thomas N. amüsiert. Doch Markus K. weiß: "Joshua Kimmich kommt immer noch regelmäßig in die Heimat und trifft sich dann auch immer mit seinen alten Freunden."

Unter anderem der Vorname des Fußballers sorgt für regen Diskussionsstoff in den Kommentaren. Wird Kimmich nun "Joschua" oder "Josua" ausgesprochen­? Die Facebooknutzer bleiben sich uneinig. "Gute alte Zeiten", findet Serge L. mit Blick auf die Menschenmassen, die im Video zu sehen sind. Er wünsche sich aktuell solch ein Fest wie in Bösingen vor vier Jahren. "Alle lachen, jeder hat gute Laune." Tatjana N. stimmt ihm zu, dass es sehr schön sein wird, wenn solche Volksfeste wieder möglich sein werden.

Auch wenn sich die Meinungen spalten, ob solch ein großes Event für den Heimatbesuch des Fußballstars gerechtfertigt oder doch überzogen sei, für ein kleines Schmunzeln hat das kurze Filmchen unserer Zeitung dann doch bei den Meisten gesorgt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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