Hopfen, Wasser, Hefe, Malz – Bier Foto: dpa/Christophe Gateau

Vor mehr als 30 Jahren musste Deutschland seine Grenzen für ausländische Biere öffnen, die nicht nach dem Reinheitsgebot von 1516 gebraut sind. Ein Blick zurück – ganz ohne Zorn.

Berlin/München - Im Frühling 1987 erwartet die deutsche Bierwelt den Untergang des Abendlandes. Das Bollwerk deutscher Trinkkultur ist unter Beschuss. Der Europäische Gerichtshof hatte am 12. März entschieden, dass das deutsche Reinheitsgebot zwar für deutsche Bierbrauer gelte, nicht aber für importierte Biere. Was Brüssel als Wettbewerbsverzerrung und Verstoß gegen das Prinzip des Freihandels anprangerte, goutierte der bajuwarische Volkszorn in Gestalt eines grantigen Wirts: „Die Luxemburger Kakadus soll’n doch ihren Plempel selber saufen.“

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