Wieder einmal mutierte der Bayerische Hock der Landjugend Egringen zum Publikumsmagnet.
Seit 1997 veranstaltet die Landjugend Egringen immer am Pfingstmontag einen Bayerischen Hock. Zwischenzeitlich ist diese Veranstaltung zur Tradition und zum Selbstläufer geworden.
Besucher aus der ganzen Region, Radfahrer und Wanderer strömten den ganzen Tag auf den Festplatz mitten im Dorf. Unter schattigen, bunten Marktschirmen genossen die vielen Gäste Weißwürste mit Brezeln, Bratwürste und Rettich mit frischem Bauernbrot. Dazu ein kühles Hefeweizen oder Pils – auch für den Durst war bestens vorgesorgt. Die Kuchentheke ließ ebenfalls keine Wünsche offen.
70 Mitglieder im Einsatz
In feschen bunten Dirndl servierten die jungen Frauen der Landjugend die Speisen und Getränke, während die Männer ihre Krachledernen und karierten Hemden aus dem Schrank geholt hatten. Etwa 70 Mitglieder im Alter von 14 bis 25 Jahren waren im Einsatz, um die vielen Gäste zu verwöhnen.
Ein Achter-Team aus dem Vorstand habe die Veranstaltung vorbereitet, erklärte Levin Vogt im Gespräch mit unserer Zeitung. Gemeinsam mit Christina Herr leitet Vogt die Landjugend. Es gebe feste Aufgaben, die traditionell verteilt werden. Das Fest werde jedoch im Ablauf ständig optimiert, betonte er.
Der Dank galt allen Helfern: „Am Abend sind alle geschafft“, weiß Vogt. Ein Dankeschön sprach der Vorsitzende darüber hinaus auch den Bauern aus, die ihre Marktschirme zur Verfügung gestellt haben. „Das Wetter spielt mit, die Mitglieder ziehen bis zu ihrer Leistungsgrenze mit, und das über die Region bekannte Fest ist sehr gut angenommen“, stellte Vogt im Gespräch zufrieden fest.