Die Grünbeeteinfassungen der Bäume soll erweitert werden. Foto: Schneider

Bei einer Begehung mit dem Regierungspräsidium zeigt Sulz, wo es überall vorangeht.

Die Sanierung der Bahnhofstraße nimmt immer mehr Gestalt an. Im Ausschuss Technik und Umwelt sind die Straßenbauarbeiten an die Vöhringer Firma Lupold Straßen- und Tiefbau vergeben worden. Dabei beläuft sich die Auftragssumme auf 143 347,36 Euro brutto.

 

Die Kostenfortschreibung nach Submission umfasst neben dem Straßenbau auch Leerrohre, die Straßenbeleuchtung, deren Einrichtung und Montage, wobei eine Umstellung auf LED erfolgt.

Bauzeit beträgt drei Monate

Ebenfalls wird es eine Baugrunduntersuchung geben, sind Markierungen, Verkehrszeichen und ähnliches anzubringen sowie das Ingenieurhonorar zu entrichten. Alles in allem belaufen sich die Brutto-Kosten für die Stadt auf 184 179,93 Euro.

„Nach den Sommerferien wird mit den Arbeiten begonnen“, erklärt Alexander Beller, zuständig für Straßen- und Wegemanagement sowie Tiefbau. Die Maßnahmen sollen zwischen Mitte September und Mitte November ausgeführt werden.

Stolperfallen vermeiden

Während der Zeit der Vollsperrung werde es selbstverständlich eine Umleitung geben, so dass der Bahnhof, sei es für Schüler oder andere Passanten, weiterhin erreichbar sei, versicherte Beller.

Eines der Resultate wird die Erweiterung der Grünbeeteinfassungen um die Bäume herum sein. Stolperfallen aufgrund Unebenheiten durch sich anhebende Wurzeln werden so vermieden.

Hoher Besuch aus Freiburg

Da die Straße Teil des Sanierungsgebiets „Stadtkern II“ ist, können die Maßnahmen über die entsprechende Förderung dafür finanziert werden. Doch nicht nur Beller, auch die Verwaltung und Verantwortliche des Regierungspräsidiums Freiburg haben sich ein Bild von den Sanierungsgebieten in Sulz gemacht.

„Wir haben uns den ‚Stadtkern II‘ angeschaut, wobei der Fokus auf dem Hochwasserschutz lag“, erklärt Bauamt-Leiter Reiner Wössner. Darüber hinaus sei man auch am Wöhrd und dem Stadtgarten gewesen.

Danach sei es weiter zur Mühlheimer Ortsmitte und der Fischinger Wehrstein-Halle gegangen. „Da können wir zeigen, was mit den jeweiligen Mitteln erreicht worden ist“, verweist er auf die rundum renovierte Mehrzweckhalle. Das stelle eine gute Grundlage für weitere Verlängerungs- und Aufstockungsanträge dar, so der Gedanke.